Der Maler Moritz von Schwind übersiedelt nach Frankfurt

Ereignis

Was geschah

Im April 1844 zieht der Künstler Moritz von Schwind (1804–1871) nach Frankfurt am Main. Das Städelsche Kunstinstitut hatte bei ihm ein großformatiges Gemälde bestellt, das eine „Begebenheit aus der deutschen Geschichte“ darstellen sollte, und stellte ihm ein Atelier zur Verfügung. Der „Sängerkrieg auf der Wartburg“ wurde im Juni 1846 vollendet, fand aber nicht den erhofften Anklang in Frankfurt. Anlässlich der feierlichen Enthüllung des Goethedenkmals 1844 fertigte er ein monumentales, farbiges Transparentbild mit einer Allegorie auf Goethes Geburt. 1845 erwarb der Künstler ein Grundstück an der Bockenheimer Anlage und ließ darauf nach eigenen Entwürfen ein Haus im klassizistischen Stil für sich und seine Familie errichten (heute Bockenheimer Anlage 3). Da weitere große Aufträge ausblieben, folgte Schwind im März 1847 einem Ruf auf die Professur für Historienmalerei an die Akademie der Bildenden Künste in München.
(UH)

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Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Der Maler Moritz von Schwind übersiedelt nach Frankfurt, April 1844“, in: Hessen im 19. und 20. Jahrhundert <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/hessen-im-19-und-20-jahrhundert/alle-eintraege/7809_der-maler-moritz-von-schwind-uebersiedelt-nach-frankfurt> (aufgerufen am 03.11.2026)

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