Gießener Studenten veranstalten einen "Auszug" zur Burg Gleiberg
Ereignis
Was geschah
Ebenso wie schon im Jahre 1826 veranstalten die Studentenverbindungen in Gießen im Sommer 1829 einen weiteren politisch motivierten „Auszug“ zu der bei Gießen gelegenen Burgruine Gleiberg. Mit diesem Vorgehen - einem damals nicht unüblichen Mittel des studentischen Boykotts, der nicht nur die Universität, sondern auch die Stadt traf - wollten sie gegen das Verhalten der Universitätsführung protestieren, die 1828 in der "großen Relegation" insgesamt 48 Verbindungsstudenten von der Universität ausgeschlossen hatte.
(StH/UH)
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Sachbegriffe
Nachweise
Literatur
- Eckhart G. Franz (Hrsg.), Die Chronik Hessens, Dortmund 1991, S. 218
- Gerhard Bernbeck und Norbert Werner, Aus der Geschichte der Studenten und studentischen Verrinigungen der Universität Gießen, in: 375 Jahre Universität Gießen 1607 - 1982. Geschichte und Gegenwart, Ausstellungskatalog Gießen 1982 S. 173-186
Weiterführende Informationen
- Wikipedia: Auszug (Universitätsgeschichte)
- Wikipedia: Teutsche Lesegesellschaft (eingesehen am 10.3.2021)
- Wikipedia: Burschenschaft(eingesehen am 10.9.2026)
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Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gießener Studenten veranstalten einen "Auszug" zur Burg Gleiberg, Sommer 1829“, in: Hessen im 19. und 20. Jahrhundert <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/hessen-im-19-und-20-jahrhundert/alle-eintraege/6214_giessener-studenten-veranstalten-einen-auszug-zur-burg-gleiberg> (aufgerufen am 04.11.2026)
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