Einweihung der katholischen Kirche St. Johannis („Taunusdom“)
Ereignis
Was geschah
Am 31. August 1862 weiht der Mainzer Bischof Wilhelm Emmanuel von Ketteler (1811–1877) die St. Johanniskirche in Kirdorf, aufgrund ihrer Größe auch „Taunusdom“ genannt. Der in der Ortsmitte errichtete Bau, der aus Platzgründen nicht geostet sondern in der Nord-Süd-Achse angelegt wurde, war ab 1858 unter der Leitung des Mainzer Provinzialbaumeisters Ignaz Opfermann (1799–1866) errichtet worden. Er gilt als einer der letzten großen Sakralbauten im spätklassizistischen Rundbogenstil in Deutschland. Der monumentale Bau mit Doppelturmfassade und fünfseitigem Chorschluss wurde aus lokalem Grünschiefer erbaut und blieb bis 1906 den Vorstellungen des Architekten entsprechend unverputzt.
Die gleichzeitig eingeweihte Orgel ist das letzte und zugleich größte Werk des Mainzer Orgelbaumeisters Hermann Dreymann (1824–1862) und ist bis heute gut erhalten.
(UH)
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Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
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„Einweihung der katholischen Kirche St. Johannis („Taunusdom“), 31. August 1862“, in: Hessen im 19. und 20. Jahrhundert <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/hessen-im-19-und-20-jahrhundert/alle-eintraege/7770_einweihung-der-katholischen-kirche-st-johannis-taunusdom> (aufgerufen am 05.11.2026)
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