Grauwächter, Hermann

 
belegt seit
1496
gestorben
4.1518
Beruf
Prokurator, Kleriker, Notar, Kanoniker, Licentiat, Kantor, Rat, Probst, Präbendar
Konfession
katholisch
GND-Explorer
1393408818

Andere Namen

Weitere Namen

Grauwechter, Hermann

Leben

Aus der Biografie

Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ist Mitte 1496 bei den Verhandlungen vor dem Kardinalprotektor des Franziskanerordens in Rom über die gewaltsame Austreibung der reformunwilligen Konventualen der Franziskanerklöster in Marburg und Grünberg durch den Hofmeister Hans von Dörnberg Prokurator Landgraf Wilhelms III.1, Kleriker der Mainzer Diözese und öffentlicher Notar von päpstlicher und kaiserlicher Autorität 1497 Februar 12. Wird 1497 Februar 11 von Landgraf Wilhelm III. als Magister, Kanoniker des Fritzlarer Petersstiftes, landgräflicher Kaplan und Familiare wegen der von ihm erwiesenen Dienste und Tugenden zum landgräflichen Sollicitator und Prokurator in allen am päpstlichen Stuhle in Rom anhängigen Rechtsverfahren ernannt3. Professor der hl. Theologie 1502 Februar 134. Licentiat, Kapitular und Kantor des Fritzlarer Stiftes 1502 Oktober 295, 1508 März 266, 1517 Oktober 147, Rat Landgraf Wilhelms II. 1508 Mai 88; vertritt diesen 1508 Juni im Katzenelnbogener Erbfolgestreit am Kaiserlichen Kammergericht in Regensburg9. Propst der Benediktinerpropstei Abterode 1508 Mai 810, 1514 September 2911. Präbendar des Klosters Kaufungen 1515 Februar 1612. Inhaber einer Vikarie in der Eschweger Pfarrkirche St. Dyonisius und Rektor der Altäre St. Johann und St. Nikolaus auf dem St. Cyriaxberg in Eschwege 151413. Gestorben 1518 April14.

Nachweise

Fußnoten

  1. Eckhardt, Oberhessische Klöster III Nr. 942.
  2. Ebd. III Nr. 687.
  3. Kopiar 15 Nr. 52.
  4. Damals bezeichnet ihn der Eschweger Augustiner Ciriacus Thamsbrück als seinen Lehrer und erwähnt einen schönen Haarschmuck, den der Eschweger Einwohner Berthold Schnabel für Grauwächter angefertigt habe (Huyskens, Werraklöster Nr. 726).
  5. Heldmann, Akadem. Fritzlar (ZHG 56, 1927) S. 410.
  6. Gundlach III S. 78 f. zitiert: Instruktion Landgraf Wilhelms II. für ihn an den Abt zu Hersfeld (Abt. Hersfeld).
  7. Huyskens, Werraklöster Nr. 268.
  8. Ebd. Nr. 215a (nach Kopiar 59 II Nr. 40).
  9. Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (12a/4 Bel.).
  10. Urkk., Depositum der Pfarrei Gudensberg, – Kopiar 59 II Nr. 43.
  11. Huyskens, Werraklöster Nr. 239.
  12. Best. 2 IV Auswärtige Beziehungen: Kurmainz.
  13. Huyskens, Werraklöster Nrr. 238, 239.
  14. Ebd. Nr. 281.

Quellen

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Grauwächter, Hermann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20306_grauwaechter-hermann> (aufgerufen am 21.04.2026)

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