Grauwächter, Hermann
belegt seit
1496 gestorben
4.1518 Beruf
Prokurator, Kleriker, Notar, Kanoniker, Licentiat, Kantor, Rat, Probst, Präbendar Konfession
katholischAndere Namen
Weitere Namen
Grauwechter, Hermann
Nachweise
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 263, Nr. 886.
- Wannagat (Hrsg.), Kassel als Stadt der Juristen (Juristinnen), Köln u. a. 1990, S. 418.
- Huyskens, Die Klöster der Landschaft an der Werra, Marburg 1916
- Eckhardt, Die oberhessischen Klöster III: Regesten, Marburg 1977
- Heldmann, Das akademische Fritzlar im Mittelalter, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 56 (1927), S. 347-435
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 78 f.
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ist Mitte 1496 bei den Verhandlungen vor dem Kardinalprotektor des Franziskanerordens in Rom über die gewaltsame Austreibung der reformunwilligen Konventualen der Franziskanerklöster in Marburg und Grünberg durch den Hofmeister Hans von Dörnberg Prokurator Landgraf Wilhelms III.1=Eckhardt, Oberhessische Klöster III Nr. 942. , Kleriker der Mainzer Diözese und öffentlicher Notar von päpstlicher und kaiserlicher Autorität 1497 Februar 12=Ebd. III Nr. 687. . Wird 1497 Februar 11 von Landgraf Wilhelm III. als Magister, Kanoniker des Fritzlarer Petersstiftes, landgräflicher Kaplan und Familiare wegen der von ihm erwiesenen Dienste und Tugenden zum landgräflichen Sollicitator und Prokurator in allen am päpstlichen Stuhle in Rom anhängigen Rechtsverfahren ernannt3=Kopiar 15 Nr. 52. . Professor der hl. Theologie 1502 Februar 134=Damals bezeichnet ihn der Eschweger Augustiner Ciriacus Thamsbrück als seinen Lehrer und erwähnt einen schönen Haarschmuck, den der Eschweger Einwohner Berthold Schnabel für Grauwächter angefertigt habe (Huyskens, Werraklöster Nr. 726). . Licentiat, Kapitular und Kantor des Fritzlarer Stiftes 1502 Oktober 295=Heldmann, Akadem. Fritzlar (ZHG 56, 1927) 5.410. , 1508 März 266=Gundlach III S. 78 f. zitiert: Instruktion Landgraf Wilhelms II. für ihn an den Abt zu Hersfeld (Abt. Hersfeld). , 1517 Oktober 147=Huyskens, Werraklöster Nr. 268. , Rat Landgraf Wilhelms II. 1508 Mai 88=Ebd. Nr. 215a (nach Kopiar 59 II Nr. 40). ; vertritt diesen 1508 Juni im Katzenelnbogener Erbfolgestreit am Kaiserlichen Kammergericht in Regensburg9=Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (12a/4 Bel.). . Propst der Benediktinerpropstei Abterode 1508 Mai 810=Urkk., Depositum der Pfarrei Gudensberg, – Kopiar 59 II Nr. 43. , 1514 September 2911=Huyskens, Werraklöster Nr. 239. . Präbendar des Klosters Kaufungen 1515 Februar 1612=Best. 2 IV Auswärtige Beziehungen: Kurmainz. . Inhaber einer Vikarie in der Eschweger Pfarrkirche St. Dyonisius und Rektor der Altäre St. Johann und St. Nikolaus auf dem St. Cyriaxberg in Eschwege 151413=Huyskens, Werraklöster Nrr. 238, 239. . Gestorben 1518 April14=Ebd. Nr. 281. .
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Grauwächter, Hermann, “, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20306_grauwaechter-hermann> (aufgerufen am 29.11.2025)
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