Habich, Ludwig

Habich, Ludwig
Wirken
Werdegang
- 1879-1886 Schüler des Bildhauers Benedikt König
- ab 1887 Schüler am Städel’schen Institut in Frankfurt am Main bei Gustav Kaupert
- ab 1890 Studium an der Akademie in Karlsruhe bei Hermann Volz
- 1892-1896 an der Kunstakademie München bei Wilhelm von Rümann
- 1898 Gründungsmitglied der Freien Vereinigung Darmstädter Künstler
- 1899 Berufung an die Darmstädter Künstlerkolonie
- 1902 Aufenthalt in Russland auf Einladung von Zar Nikolaus II.
- 1906 Professor der Bildhauerei an der TH Stuttgart
- 1910 Professor an der Kunstakademie in Stuttgart
- 1937 nach der Emeritierung in Darmstadt lebend
- 1945 Übersiedlung nach Jugenheim
Netzwerk
- Kaupert, Gustav* Jakob <Lehrer>, * Kassel 4.4.1819, † Kassel 4.12.1897, Bildhauer
- König, Benedikt* Leo <Lehrer>, * 11.4.1842 Hinterberg bei Merazhofen , † 1906 München, Bildhauer
- Volz, Hermann <Lehrer>, GND, * Karlsruhe 31.3.1847, † Karlsruhe 11.11.1941, Bildhauer
Werke
Lebensorte
Darmstadt; Stuttgart; Frankfurt am Main
Familie
Vater
Habich, Johann Georg, * ca. 1842, † Darmstadt 13.2.1881, Wirt in der Bockshaut in Darmstadt, Weinhändler, Sohn des Georg Christian Habich, Bürger und Gastwirt in Darmstadt, und der Sophie Hipp
Mutter
Bücking, Susanna Clara Emma*, * Alsfeld 14.4.1844, † Darmstadt 18.7.1922, Heirat Alsfeld 4.7.1866, Tochter des Johannes Karl Theodor Bücking, Bürger, Kaufmann und Leinenweberei-Fabrikant in Alsfeld, und der Katharina Knierim
Partner
Löw von und zu Steinfurth, Sophie* Adelheid Gabriele Freiin, (⚭ Nieder-Florstadt 19.7.1904) * Groß-Gerau 13.10.1876, Tochter des Erwin Freiherr Löw von und zu Steinfurth, Großherzoglich Hessischer Geheimer Regierungsrat, Kreisrat, Kammerherr, und der Mathilde Leuthner
Verwandte
- Habich, Georg Chr. <Sohn>, * 1906
- Habich, Liselotte <Tochter>, * 1907
- Habich, Georg <Bruder>, 1868–1932, Numismatiker
Nachweise
Quellen
- HStAD Bestand S 1
- HStAM Bestand 902 Nr. 735 (Nieder-Ramstadt, Sterbenebenregister, 1947-1949, Nr. 12/1949)
- HStAM Bestand 906 Nr. 233 (Groß-Gerau, Geburtsnebenregister, 1876–1879, Nr. 88/1876)
- HStAM Bestand 924 Nr. 1282 (Nieder-Florstadt, Heiratsnebenregister, 1901–1910, Nr. 8/1904)
Literatur
- Saur, Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker. Erarbeitet, redigiert und hrsg. von Günter Meißner u. a. Bd. LXVII, 2010, 102
- Stadtlexikon Darmstadt, Stuttgart 2006, S. 339 (Renate Ulmer)
- Kunst im öffentlichen Raum. In Darmstadt 1641–1994, bearb. von Emmy Hoch und Erich Eck, Darmstadt 1994, 52-59, 64, 392
- Peter Weyrauch, Der Bildhauer Ludwig Habich (1872–1949), Darmstadt/Marburg 1990
- Ulrich Thieme (Hrsg.) Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Bd.XV, 1922, 401 s
Weblinks
Bildquelle
Emil Stumpp, Emil Stumpp Ludwig Habich, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
Siehe auch
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Quellen und Materialien
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Habich, Ludwig“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/1240_habich-ludwig> (aufgerufen am 18.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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