Mittelalterliche Glasmalereien in Hessen

Glossar

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Zusammengestellt von Roswitha Kraatz
  • Abt/Äbtissin

    Der Vorsteher und Leiter einer Klostergemeinschaft wird meist von der Gemeinschaft der Einwohner eines Klosters, dem Konvent, gewählt. Die Mitglieder sind dem Abt/der Äbtissin zu Gehorsam verpflichtet. Für das Wahlverfahren gibt es in den verschiedenen Orden unterschiedliche Festlegungen zur Wahlberechtigung oder zur Amtsdauer. In den älteren Orden wählten im Mittelalter meist die Ordensmitglieder, die die Priesterweihe hatten, den Abt auf Lebenszeit.

  • Achtpass

    Gotisches architektonisches Schmuckelement, das in einem Umkreis acht gleiche geometrische Formen (bspw. Ovale, Ellipsen) einschließt, ein Maßwerk ausfüllt.

  • Ahorn

    Sowohl die Blätter des Feld- wie des Spitzahorn dienen als Modell für die vegetabilen Schmuckelemente der Fenster besonders in den Zisterzienserklöstern. Beide Gewächse sind in Hessen seit Urzeiten heimisch. Das Holz des bis 30 m hoch wachsenden Spitzahorns wird als Bau- und Möbelholz geschätzt. Nach dem Trocknen ist es sehr hart, fast weiß und sehr haltbar. Die Blätter sind sehr auffällig gegliedert: 2.5 cm lange Blattstiele, im Durchschnitt 5-10 cm große Blattspreiten, handförmig gespalten mit 3-5-stumpfen, an der Spitze lappigen Zipfeln. Im Mai blüht der Feldahorn mit 10-20blütigen Trugdolden.

  • Akanthus

    Die Abbildung von Akanthus-Blättern gehört zu den häufig genutzten Schmuckelementen in der Architektur (besonders jener der Gotik), der Buchmalerei und der Glasmalerei. Das Pflanzenornament wird schon seit der Antike als Säulenabschluss eingesetzt. Die gezackten Blätter der Pflanze sind in Blattstiel und Blattspreiten gegliedert.

  • Albe

    Dieses weiße (lat. alba = weiß), bodenlange Hemd, meist aus Leinen, bekleidet als Untergewand alle geistlichen Würdenträger. Entwickelt hat es sich aus der römischen Tunika.

  • Allianzwappen

    Ein gemeinsames Wappen zeigt die Verbindung zweier miteinander verheirateter Personen; für beide Familien werden die Hauptsymbole gezeigt, um so die Familienzusammengehörigkeit zu unterstreichen.

  • Amikt

    Zu den Untergewändern der Geistlichen gehört auch der Amikt (lat. amicire = umhüllen), ein großes rechteckiges Tuch. Es wird unter der Albe auf die Schultern und den Hinterkopf aufgelegt und nach dem Anziehen aller weiteren Gewänder nach hinten umgeklappt. Damit bildet es sowohl einen Teil der Unterkleidung als auch eine Art Kragen der Oberbekleidung.

  • Amtsinsignien

    Zu den äußeren Zeichen der Amtsgewalt gehören bei den Äbten und Bischöfen ein Stab, ein Ring und ein Brustkreuz. Diese Insignien symbolisieren die Aufgaben und Befugnisse der kirchlichen Würdenträger. Der Stab steht für die Rolle eines Hirten, der für die Gemeinde zu sorgen hat. Der Ring, der zur Begrüßung von allen, die dem Amtsträger gegenübertreten, geküsst wird, versinnbildlicht die Macht als Befehlshaber, dem Gehorsam zu leisten ist und der auch eine juristische Gewalt ausübt. Das Brustkreuz bezeugt die Nachfolge und Stellvertretung Christi auf Erden.

  • Andreaskreuz

    Es gibt verschiedene Kreuzformen, die auch unterschiedliche Symbolgehalte haben. So wird das Andreaskreuz aus zwei diagonal sich schneidenden Balken gefertigt; verwendet wird dafür auch der Begriff „Schrägkreuz“. Die Namensgebung erfolgt nach dem Apostel Andreas, der an einem solchen Kreuz als Märtyrer gestorben sein soll.

  • Ankerkreuz

    Bei diesem Kreuz enden gleich lange, sich kreuzende Balken in einer Ankerform; es ist in der Heraldik ein Symbol für den Glauben.

  • Antoniterkreuz

    Das blaue T-Kreuz der Bettelorden entspricht in der Form dem griechischen Buchstaben T (Tau); es ist ein Symbol für Demut, Buße und Erlösung und wurde sowohl von den Antonitern als auch den Franziskanern getragen.

  • Apostel

    Während seiner Wander- und Lehrzeit wählte Jesus Christus zwölf unter seinen Anhängern aus, denen er sich besonders nahe fühlte. Mit ihnen feierte er ein besonderes Abschiedsfest (Letztes Abendmahl) und erschien ihnen nach seinem Tode. Er beauftragte sie mit der Ausbreitung des Christentums in der gesamten Welt. Die Zahl zwölf ist historisch umstritten, die Namensreihe in den vier Evangelien unterscheidet sich voneinander. In der Volkskirche hat sich jedoch zwölf als besondere symbolbehaftete Zahl früh durchgesetzt.

  • Arkade

    Begriff aus der Architektur, der Bögen, die auf Pfeilern getragen sind, als Arkaden kennzeichnet. Der Begriff kann sowohl für den einzelnen Bogen wie auch eine Bogenreihe verwendet werden.

  • Armbrust

    Diese Bogenschusswaffe wurde seit der Antike in Kriegen eingesetzt und war eine sehr effektive Angriffswaffe.

  • Assistenzfigur

    Als Assistenzfiguren werden in den Glasfenstern häufig die unter dem Kreuz stehenden Personen bezeichnet. Meist handelt es sich um Johannes den Evangelisten, Maria und Maria Magdalena.

  • Baldachin

    Als Zierdach kann ein Baldachin Gebäude wie auch Möbelstücke abschließen. Ursprünglich war der Baldachin ein Zeltdach, das aus kostbarem Brokatstoff erstellt wurde. Die Wortwurzel für Baldachin stammt von Baldach = Stoff aus Bagdad.

  • Balustrade

    Mit einer Balustrade werden Treppen, Balkone oder Terrassen abgegrenzt. Sie sind eine Art Geländer oder Schmuckzaun.

  • Banner

    Besondere Bildsymbole zeigen auf den Bannern, einer Art Fahne, Rang und Institutionen an.

  • Bärenklau

    In feuchten Laub- und Mischwäldern häufig vorkommende Pflanze, die im Mittelalter als Heilpflanze genutzt wurde. Die gezackten Blätter des Bärenklaus sind in Blattstiel und Blattspreiten gegliedert und finden in der Gotik häufig als Schmuckelemente Verwendung.

  • Bekrönungsform

    Die Personen auf den Glasfenstern werden häufig in einen architektonischen Rahmen gesetzt oder die Abbildung wird durch Schmuckelemente umrahmt. So entstehen verschiedene Bekrönungsformen.

  • Birett

    Zu den liturgischen Gewändern gehört auch diese hutähnliche Kopfbedeckung der Geistlichen.

  • Blankverglasung

    Durchsichtige Glasscheiben ohne Farbe oder eine Bearbeitung

  • Blattspreite

    Als Spreite bezeichnet man spezielle Blätter von Pflanzen. Diese Blattform besitzt keinen eigenen Stiel, der vom Stengel abgeht, sondern umfasst diesen. Tulpenblätter haben die Form von Blattspreiten.

  • Bordüre

    Verzierung an einer Kante, Schmuckeinfassung, auch Schmuckrand

  • Borte

    Verzierung an einer Kante, Schmuckeinfassung, auch Schmuckrand

  • Bracke

    Jagdhund

  • Craquelé

    Maschenartiges Netz von feinen Rissen, Sprüngen und Einkerbungen

  • Deutschordenskreuz

    Dieses Kreuz mit gleich langen Schenkeln zeigt ein schwarzes Kreuz auf weißem Hintergrund.

  • Dreipass

    Gotisches architektonisches Schmuckelement, das in einem Umkreis drei gleiche geometrische Formen (bspw. Ovale, Ellipsen) einschließt, ein Maßwerk auffüllt.

  • Efeu

    Schon im Altertum das Zeichen für Unvergänglichkeit, Liebe und Treue, da die Pflanze eine immergrüne Färbung zeigt. Sie wird auch als Symbol für das immerwährende Leben in der christlichen Gemeinschaft verwendet.

  • Eiche

    Stiel- und Traubeneiche sind in Mitteleuropa weit verbreitet; die Blätter haben einen abgerundeten Rand, die Früchte werden zur Mast verwendet, die Stämme als Bauholz genutzt. Da das Holz getrocknet kaum vermodert, gilt die Eiche als Symbol der Unsterblichkeit.

  • Einhorn

    Ein weißes Fabelwesen, das einem Pferd gleicht und ein langes spitzes Horn am Kopf trägt; es galt als Symbol der Reinheit, Unschuld und Schönheit.

  • Evangelium/; Evangelisten

    Der Begriff lässt sich zurückführen auf lat. angelos = Engel, das meint die Botschaften, die mit Hilfe von Engeln verfasst wurden. Vier Anhänger Jesu fühlten sich besonders dazu berufen, die Ereignisse aus dem Leben Christi und der frühen Apostelgeschichte aufzuschreiben. Die Texte sind unterschiedlich alt und aus unterschiedlichen Sichtweisen geschrieben. Lange hielt man das Matthäus Evangelium für das älteste (um das Jahr 80 entstanden). Heute glaubt die Forschung, dass der Evangelist Markus die erste Version verfasste, gefolgt von Lukas und dem jüngsten, dem Johannesevangelium, dass sich aber alle auf eine weitere Vorgabe – in der Religionswissenschaft als Quelle „Q“ bezeichnet, bezogen. Die Darstellung vieler Ereignisse ist identisch, andere Aspekte unterscheiden sich stark voneinander. Besonders bekannt ist die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium, während aus dem Johannesevangelium besonders die Darstellung der Apokalypse, des Weltenendes, auch Künstler und Philosophen beeinflusste. Die Symbole und damit wichtige Bildmotive der Evangelisten zeigen für Lukas den Stier, Markus den Löwen, Johannes den Engel und Matthäus den Adler.

  • Fiale

    In der Gotik wurden zur Verschönerung von Türmen, Giebeln, Türen und Fenstern häufig kleine Türmchen eingesetzt. Diese Schmuckelemente (Ausgestaltung mehrerer Etagen durch Maßwerk, Abschluss der Türmchen durch Kreuzblumen u.a.) waren oft als Bekrönung von Pfeilern oder als seitliche Begrenzungen von Wimpergen angebracht.

  • Fischblase

    Als Fischblase bezeichnet man ein Ornament, das wie ein quer liegender Tropfen an einem Ende kreisförmig abgerundet ist und zum anderen spitz ausläuft. Fischblasen werden besonders in der Gotik zur Füllung der Maßwerkfenster genutzt.

  • Fleur de lis

    Abbildungen von Lilien, die auch sehr stilisiert sein können

  • Frauen, wilde

    Wilden Leuten wurde auch ein Familienleben zugesprochen. Auch die Frauen dieser Waldmenschen galten als stark, unzivilisiert und behaart. Sie sind die Riesinnen der Sagenwelt und Balladen.

  • Fries

    Ein waagerechter Schmuckstreifen, der eine Fläche gliedert und oft mit Ornamenten oder Reliefs ausgestaltet ist.

  • Gebende

    Das Gebende ist eine eng am Kopf anliegende Haube, die im Mittelalter von Frauen getragen wurde; sie bedeckt das Haar und wird durch ein Kinnband straff gehalten. Besonders die verheirateten Frauen verhüllten das Haar, Hals und Kinn. Auf dem Gebende konnten Kronen, Stirnreifen und anderer Schmuck getragen werden.

  • Gesims, Kaffgesims

    Ein Bauteil mit einer abgeschrägten Oberfläche mit dem Mauern gegliedert werden; es dient dem Regenschutz.

  • Gewänder, liturgische

    Im Christentum trugen und tragen Personen, die eine besondere religiöse Aufgabe ausüben, eine spezielle Kleidung. Diese unterscheidet sich nach festlichen oder alltäglichen Ereignissen. Bereits in der Spätantike wurden Kleidungsvorschriften und Rangabzeichen eingeführt.

  • Gregorsmesse

    Dieses Bildthema geht auf die Legende vom Hl. Papst Gregor zurück, dem in einer Messe Christus erschien, aus dessen Seite Blut floss.

  • Grisaille

    Künstlerische Produkte in Grisaille sind in Grau – Schwarz – Weiß gehalten. Besonders in den Zisterzienserkirchen finden sich Grisaillefenster. Der Zisterzienser-Orden machte genaue Vorgaben für eine schlichte Gestaltung der Glasfenster in seinen gotischen Kirchen. Häufig wurden Ornamente von Pflanzen genutzt, neben geometrischen Figuren. Im hohen Mittelalter wurden diese strengen Vorgaben gelockert, Farben und auch Figuren und Tierabbildungen schmücken die Fenster.

  • Gugel

    Der Gugel ist eine eng anliegende Kapuze, die von Männern getragen wird und auch noch die Schultern bedeckt. Sie ist im Hochmittelalter modern.

  • Guiterne

    Dieses Musikinstrument ähnelt einer Laute. Es wurde von den mittelalterlichen Minnesängern genutzt und war europaweit verbreitet.

  • Habit

    Habit nennt man die spezielle Kleidung der Mönche und Nonnen; das Aussehen, das Material und die Trageweise der Kleidung, dazu gehören auch die Kopfbedeckung und die Schuhe, waren und sind in den Orden genau festgelegt für die Mitglieder; dunkle Farben betonen die Einfachheit der Kleidung und damit die Verpflichtung auf ein einfaches Leben.

  • Hahnenfuß

    Hahnfußpflanzen sind in ganz Europa sehr verbreitet; sie stellen keine besonderen Ansprüche an den Boden und verbreiten sich stark durch Ausläufer. Alle Hahnenfußarten besitzen ähnliche tief geteilte Blattformen, die an einen Vogelfuß erinnern. Die Pflanze ist giftig, bildet meist gelbe Blüten. In den Klöstern werden aus ihnen Arzneien besonders gegen Hautkrankheiten gewonnen.

  • Harnisch

    Zum Schutz trägt der Ritter eine gepanzerte Oberkleidung; ursprünglich wurde mit „Harnisch“ die gesamte Rüstung bezeichnet, ab dem hohen Mittelalter wird der Begriff nur für den oberen Teil verwendet.

  • Heilige Sippe

    Als Heilige Sippe wird die Familie von Jesus Christus gekennzeichnet, die seine Großeltern und nahen Verwandten einschließt; erst seit 1300 gibt es Bilder und Figurengruppen mit dieser Thematik; in den Evangelien finden sich keine präzisen Angaben zu den Verwandtschaftsverhältnissen. Die Überlieferung fußt auf unterschiedlichen Legenden, die zum Teil davon ausgehen, dass die Mutter von Maria, der Gottesmutter, dreimal verheiratet war.

  • Heiligkreuzlegende

    Die Legende über die Auffindung des Kreuzes, an dem Christus verstarb, berichtet von den Taten der Kaiserin Helena, der Mutter Konstantins des Großen. Helena soll sich nach einer nächtlichen Erscheinung im Jahre 327 auf die Suche nach dem Kreuz ins Heilige Land (heute Israel) begeben haben. Der Inhalt unterschiedlicher Erzählungen wird ein beliebtes Bildmotiv im Mittelalter. Berichtet wird, wie beispielsweise mit Hilfe eines zum Christentum bekehrten Juden nach dessen Folterung Helena das Kreuz unter dem Venustempel des Kaisers Hadrian in Jerusalem fand oder wie mit Hilfe einer Totenerweckung die Wunderkraft des Kreuzes bewiesen wurde. Während der Kreuzzüge verschwand das Kreuz, allerdings werden in verschiedenen Klöstern Splitter des Holzes als Reliquien bis heute verehrt.

  • Helmzier

    Figuren und Gegenstände werden als Schmuckelemente auf dem Helm befestigt; sie sind immer Teil des Wappens einer Familie.

  • Hennin

    Mittelalterliche Kopfbedeckung für Frauen; der Hut ist als spitzer hoher Kegel geformt; an der Spitze ist häufig ein Schleier befestigt.

  • Hentze

    Eisenhandschuh und damit Teil der Rüstung.

  • Hopfen

    Mit Hopfen wird Bier gebraut. Die Schlingpflanze wächst sehr schnell, bildet gestielte handförmige Laubblätter mit meist drei- bis sieben Lappen aus.

  • Inkarnat

    Das Inkarnat meint in der Malerei den Farbton der Haut der dargestellten Person.

  • Kapitalis

    Schriftform, die nur Großbuchstaben nutzt und sich aus der römischen Schrift in der Antike entwickelt hat.

  • Kapitell

    Oberster Teil einer Säule, der oft besonders ausgestaltet wurde

  • Karde

    Die Karde ist eine distelartige Pflanzenstaude, die in Europa weit verbreitet ist. Die sog. Wolfsdistel, die wilde Karde, kann bis zu 2 m hoch werden und hat 5-8 cm lange Blütenköpfe.

  • Kardinal

    Die Inhaber dieses höchsten geistlichen Ranges in der katholischen Kirche haben das Recht, den Papst zu wählen. Kardinäle werden durch den Papst ernannt und bekleiden diesen Rang bis zum 80. Lebensjahr. Sie sind in besonderer Weise zur Leitung der gesamten Kirche verpflichtet.

  • Karnies

    Architektonisches Schmuckelement der Gotik, das einen Rahmen oder eine Säule mit einem Profil ergänzt, es ähnelt einem liegenden Buchstaben S. Das Karnies wird auch Glockenleiste genannt.

  • Karst

    Diese Hacke zur Feldbearbeitung per Hand hat nur zwei Zinken.

  • Kartusche

    Die Kartusche ist eine besondere Ornamentschmuckform. In einem Rahmen befindet sich ein Schild oder Medaillon mit Schriftzeichen, Bildern oder Symbolen.

  • Kasel

    Während der Messe trägt der Priester ein festliches Obergewand, die Kasel. Es zeigt mit der Grundfarbe den Zeitraum des Kirchenjahres an.

  • Kielbogen

    Bogenformen in der Architektur, die wie ein umgedrehter Schiffsboden aussehen, nennt man Kielbogen. Es gibt sie in flacher und steiler Form.

  • Klee

    Diese große Pflanzengattung ist überall verbreitet. Die dreiblättrige Pflanze wird im Christentum als Symbol der Dreifaltigkeit gesehen.

  • Konsole

    Ein Sockel oder Stein auf den Figuren gestellt werden oder der als Tragstein in einer Wand oder Säule eingebaut wird.

  • Krabbe

    Mit Krabben oder Kriechblumen bezeichnet man Pflanzenornamente, die in der gotischen Architektur zur Verzierung von Türmchen (Fialen, Wimpergen, Turmspitzen) angebracht wurden. Damit wurden schräg ansteigende Flächen verziert.

  • Kreuzblume

    Blütenknospen oder Blätter werden bei diesem architektonischen Schmuckelement der Gotik kreuzförmig angeordnet, sodass sie einen Knauf darstellen. Kreuzblumen bildeten häufig den Abschluss einer Turmkonstruktion (Fiale, Wimperg).

  • Kruseler

    Diese Kopfbedeckung für Frauen im Mittelalter besteht aus einem haubenartigen Schleier mit mehreren Reihen dichter Rüschen und Krausen.

  • Kutte

    Das Alltagsgewand der Mönche ist ein schlichtes, meist braunes oder schwarzes Obergewand ohne Schmuckelemente.

  • Lanzettfenster

    Die Spitzbogenfenster sind ein zentrales architektonisches Merkmal der Gotik. Eine besondere Form stellt das Lanzettfenster dar. Wie bei einer Lanzenspitze ist der Scheitelpunkt der Fensterkonstruktion besonders schmal und hoch konstruiert.

  • Legenda aurea

    Im 13. Jahrhunder verfasste der Dominikaner Jacob de Voragine (1228/29 - 1298) in lateinischer Sprache eine Sammlung aller ihm bekannten Lebensgeschichten, Sagen und Legenden von Heiligen. Zum Teil berief er sich dabei auf vorliegende schriftliche Quellen, andererseits fasste er mündlich tradierte Erzählungen zusammen. Das Buch wurde zum Bestseller in seiner Zeit, denn mit seiner klaren und anschaulichen Sprache erreichte es auch die einfache Bevölkerung.

  • Leute, wilde

    Bis in die frühe Neuzeit hielt sich im Volksglauben die Vorstellung von der Existenz wilder Leute. Der Lebensbereich dieser Menschen sollen die tiefen Wälder und die unwegsamen Bergregionen sein. Ausgestattet seine sie mit Riesenkräften, sie seine stark behaart und nackt.

  • Mäander

    Mäander bezeichnen eine zusammenhängende Aneinanderreihung von immer gleichen Ornamenten. Der Begriff leitet sich von dem Fluss Mäander in der Türkei ab, der in vielen Schleifen und Schlingen zum Meer hin fließt.

  • Majuskel

    Diese Schreibart verwendet nur Großbuchstaben.

  • Mandorla

    Mit einem Strahlenkranz um den gesamten Körper wird die besondere Verehrung einer Person unterstrichen. Meist wird Maria, die als Gottesmutter verehrt wird, mit einem solchen Schmuckhintergrund dargestellt.

  • Männer, wilde

    Wilde Männer sollen menschliche Wesen gewesen sein, die außer der starken Behaarung keine besonderen körperlichen Merkmale hätten. Beispiele aus der Sagenwelt sind Rübezahl als Hüter der Sudetenberge oder Knecht Ruprecht als Begleiter von St. Nikolaus.

  • Maphorion

    Dieser Schleier zur Bedeckung des Kopfhaares findet sich in vielen Mariendarstellungen. Gemeint ist damit ein breites Stofftuch, das vom Kopf aus die Schultern oder auch den gesamten Oberkörper der Gottesmutter Maria bedeckt. In vielen Darstellungen wird es als ein großer Schutzmantel, unter dem sich Menschen befinden, gestaltet.

  • Märtyrer

    Als Märtyrer werden im Christentum die Menschen bezeichnet, die aufgrund ihres Glaubens getötet werden. In der Antike akzeptierte der römische Staat zwar die Ausübung vielfältiger Religionen, verlangte aber von seinen Bürgern eine Anerkennung seines rechtlichen, politischen und moralischen Absolutheitsanspruches.

  • Maßwerk

    Die Gotik verwendet Maßwerkkonstruktionen u.a. zur Ausgestaltung von Fenstern, Türen, Giebeln, Wänden und Türmen. Die Einzelteile dienen der Verteilung der Kräfte in dem Bau und damit der Sicherung der Stabilität. Diese geschwungenen Schmuckelemente werden geometrisch entwickelt (ausgemessen – Begriff: Maßwerk) und füllen Kreise, Ovale, Bögen. Aus der Anzahl der gleichen Füllelemente, zum Beispiel von Kreisen, leitet sich der Passbegriff ab.

  • Medaillon

    Rundes oder ovales Schmuckfeld

  • Minuskel

    Schreibform, die im Mittelalter in der Karolingerzeit entwickelt wurde. Die Buchstaben haben Ober- und Unterlängen, die Wörter werden alle klein geschrieben.

  • Mitra

    Seit dem 11. Jahrhundert tragen Bischöfe zur Kennzeichnung ihrer besonderen Stellung in der Hierarchie der Kirche einen speziellen Hut, die Mitra = Bischofsmütze als Kopfbedeckung.

  • Monolith

    Einzeln stehender großer Steinblock, der auch bearbeitet sein kann, wie zum Beispiel die Menhire oder Obelisken

  • Nimbus

    Heiligenschein = Strahlen oder Licht in Form einer Scheibe, die den Kopf einer Person umschließt. Damit wurden Heilige und Erleuchtete dargestellt.

  • Nodus

    Knoten oder Verdickung an einem Gegenstand, meist an Griffen, Stielen, Kreuzen oder Kelchen.

  • Noli me tangere

    Das Johannesevangelium berichtet, dass Maria Magdalena, als sie zum Grabe Jesu kam, diesen als Auferstandenen sah. Sie wollte ihn umarmen und berühren, woraufhin sie mit den Worten „Noli me tangere“ (Lat. „Rühr mich nicht an“) abgewiesen wurde. Bildliche Darstellungen des auferstandenen Christus in den gotischen Glasfenstern, besonders auch die Begegnung mit dem Apostel Thomas, werden insgesamt als „Noli me tangere“ – Fenster angesprochen. Thomas soll erst, nachdem er die Hand in die Wunden Jesus gelegt habe, an die Wiederauferstehung geglaubt haben.

  • Oktogon

    Geometrische Form mit acht Ecken; in der Baukunst wurden Gebäude als Oktogone über einem achteckigen Grundriss errichtet.

  • Ornat

    Dieser Begriff kennzeichnet insgesamt die festliche Amtstracht eines Geistlichen.

  • Pallium

    Als Amtsabzeichen für einen hohen geistlichen Rang in der Hierarchie der Kirche wird das Pallium, eine Art Stola, durch den Papst verliehen.

  • Palme

    Die Palme symbolisiert einerseits den Sieg des Christentums (viele Märtyrer tragen einen Palmzweig in der Hand = Märtyrerpalme), andererseits das Sinnbild des Friedens und der Keuschheit (Jungfrauen-Darstellungen mit Palmzweigen). Weiterhin symbolisiert der Palmzweig als Attribut von Personen die Gerechtigkeit, die christliche Kirche, aber auch die Wissenschaft. Pflanzenornamente, die den Palmbüscheln nachempfunden sind, werden als Palmetten gekennzeichnet. Sie finden sich in vielen Fenstern der Zisterzienserklöster als Schmuckelemente.

  • Palmette

    Blattornament, das symmetrisch aufgebaut ist und Blattteile gegenüberstellt; die Palmette erinnert in ihrer Form an das Blatt einer Fächerpalme.

  • Pasticcio

    Eine Sammlung von unterschiedlichen Teilen, die in einer Art Kollage zusammengesetzt wurden.

  • Pedum

    Mit dem Krummstab eines Bischofs und eines Abtes wird die Aufgabe der Betreuung der Gemeinde veranschaulicht. Das Pedum erinnert an einen Hirtenstab.

  • Pektorale

    Auf der Brust wird von Geistlichen in den christlichen Kirchen an einer Schnur um den Hals ein Kreuz getragen. Es kennzeichnet als Insignie Bischöfe, Äbte und Äbtissinnen, den Papst und weitere Würdenträger. Je höher der Rang, umso kostbarer ist meist das Kreuz gestaltet.

  • Pentagramm

    Regelmäßiges Sternfünfeck; das Pentagramm gilt als magisches Zeichen in vielen Religionen.

  • Pieta

    Darstellung der Mutter Maria, die ihren gestorbenen Sohn auf dem Schoße hält; dabei werden besonders das Leid und die Trauer der Mutter, die ihr gemartertes und getötetes Kind in Armen trägt, hervorgehoben.

  • Plinthe

    Um das Gewicht einer Statue zu verteilen, wird sie auf eine Platte gestellt, die Plinthe. Diese flache Unterlage kann quadratisch, viereckig, oval oder rund sein. Ein Sockel ist demgegenüber höher.

  • Pluviale

    Das Pluviale ist ein reich verzierter, offener Mantelumhang, der mit einer Spange vor der Brust verschlossen und bei hohen Festen getragen wird.

  • Pontifikalkleidung

    Diese festliche und kostbare Kleidung wird von der höheren Geistlichkeit zu besonderen Anlässen (bspw. Eröffnung eines Konzils oder Amtseinführung eines Bischofs) und hohen Festtagen im Kirchenjahr wie beispielsweise Weihnachten und Ostern getragen. Die liturgischen Gewänder sind dann aus besonderen Stoffen hergestellt oder kostbar verziert.

  • Portativ

    Eine kleine tragbare Tischorgel mit Pfeifen nennt man Portativ. Sie wird besonders im Mittelalter und in der Renaissance genutzt.

  • Rauherkratzen

    Mit Drahtbürsten, den Rauherkratzen, wurde die Wolle bearbeitet. Knoten und Schmutz wurden so entfernt, um die Wolle für die Tuchherstellung aufzubereiten.

  • Renntartsche

    Seit der Antike sind unterschiedliche Schildformen bekannt. Die runden Schilde, die Renntartschen, schützen vor Lanzen- und Schwertangriffen.

  • Rosette

    Kreisförmiges Schmuckelement, das aus einem Blütenstern entwickelt wird und besonders in der Gotik Portale und Fenster schmückt.

  • Rotüberfang

    Aufgeschmolzene rote dünne Schicht auf einer weißen Glasscheibe

  • Schaller

    Helmtyp, der den Kopf nur bis ans Kinn bedeckt und Sehschlitze enthält; die Schaller ist eine Fortentwicklung eines Eisenhutes und ist im Mittelalter sehr verbreitet; das Kinn bleibt frei, weshalb viele Ritter einen zusätzlichen Kinnschutz aus Leder tragen, der am Brustpanzer befestigt wird.

  • Schapel

    Besonders junge Mädchen tragen als Kopfschmuck einen Kranz aus Laub oder natürlichen und künstlichen Blumen, ein Schapel.

  • Schecke

    Schecke nennt man im späten Mittelalter eine eng anliegende Jacke, die vorne offen ist und mit Knöpfen oder Bändern geschlossen wird. Sie reicht bis zur Hüfte und wird ab dem 14. Jahrhundert ein beliebtes Kleidungsstück. Der Begriff „Jackett“ hat hier seinen Ursprung.

  • Schwarzlot

    Mit Schwarzlot werden die Konturen von Figuren, Ornamenten und Gegenständen nachgezeichnet. Das Mittelalter kannte verschiedene Verfahren zur Herstellung von farbigem Glas, die aus der Antike überliefert waren. Meist besteht Schwarzlot aus einer geriebenen Mischung von Kupferoxyd mit grünem und blauem Glas/Saphir, die mit Wein oder Urin angerührt wurde.

  • Sechspass

    Gotisches architektonisches Schmuckelement, das in einem Umkreis sechs gleiche geometrische Formen (bspw. Ovale, Ellipsen) einschließt, ein Maßwerk ausfüllt.

  • Sibylle

    Bereits die Antike kannte Sibyllen, weise Frauen und Prophetinnen, die oft in Form eines Rätsels die Zukunft deuteten und Ratschläge gaben.

  • Stigmata

    Stigmata sind Wundmale an Händen und Füßen, die an die Kreuzigung Christi erinnern. Kreuzigungsdarstellungen zeigen Christus mit an den Händen und Füßen an ein Holzkreuz genagelt.

  • Stola

    Eine Stola hat die Form eines schmalen Schals, der ursprünglich mal ein Mundtuch war oder zur Reinigung des Gesichtes diente. Die Stola ist kein echtes Kleidungsstück, sondern wird während der Messfeier getragen; sie liegt über dem Nacken und fällt mit beiden Enden über die Schultern nach vorne.

  • Surcot

    Ärmeltunika, die von Männern und Frauen im Mittelalter getragen wird.

  • Tabernakel

    Mit Tabernakel bezeichnet man einen abgeschlossenen, kleinen, meist kunstvoll verzierten Wandschrank, in dem die geweihten Hostien aufbewahrt werden.

  • Talar

    Dieses Alltagsgewand der Geistlichen reicht bis zu den Füßen Es ist ein Kleidungsstück in Schwarz mit Ärmeln und Stehkragen, vorne durch Knöpfe geschlossen.

  • Tartsche

    Schild als Teil einer Ritterrüstung

  • Testament, Altes

    Das Alte Testament wurde in hebräischer Sprache verfasst, das Neue in der damaligen Verkehrssprache des östlichen Mittelmeerraumes, dem Griechischen. Beide Schriftsammlungen bilden gemeinsam die Bibel.

  • Testament, Neues

    Das Alte Testament wurde in hebräischer Sprache verfasst, das Neue in der damaligen Verkehrssprache des östlichen Mittelmeerraumes, dem Griechischen. Beide Schriftsammlungen bilden gemeinsam die Bibel.

  • Tiara

    Diese besondere Kopfbedeckung des Papstes war ursprünglich eine spitze Mütze, die von einer Krone als Zeichen der Würde umschlossen wurde. Seit dem frühen 14.Jahrhundert wird die Tiara mit drei Kronreifen getragen.

  • Tonsur

    Mit Eintritt in ein Kloster werden die Haare in besonderer Form geschnitten. Die Mönche tragen die Haare kreisrund gekürzt mit einer kahl geschorenen Fläche in der Mitte; mit diesem Haarschnitt wird die Zugehörigkeit zur Klostergemeinschaft öffentlich gezeigt.

  • Trinität/ Dreifaltigkeit

    Diese Gottesvorstellung geht von einem Wesen in drei Personen aus: Gottvater, Gottessohn und Gott Heiliger Geist.

  • Tunika

    Aus der Antike wurde als Bekleidungsstück für Kleriker das geschlossene Untergewand mit langen Ärmeln, die Tunika, übernommen.

  • Überfangglas

    Seit dem 15. Jahrhundert wurden verstärkt Überfanggläser für die Herstellung bunter Fenster genutzt. Bei diesem Verfahren wird weißen Glastafeln auf beiden Seiten eine dünne Schicht farbigen Glases aufgeschmolzen. Durch Einritzen oder Abreiben mit Feuerstein, Sand oder anderen harten Werkstoffen werden Bilder und Ornamente auf farbigem Grund erstellt. Ab der Mitte des 15. Jahrhunderts wird auch Diamant für diese Ausschleiftechnik eingesetzt.

  • Vera icon

    Vera icon meint ein Bild des gemarterten Jesusgesichtes. Der Legende nach soll eine fromme Frau, Veronika, Christus auf seinem Weg zur Hinrichtungsstätte ein Tuch gereicht haben, um Schweiß und Blut abzuwischen. Der verletzte Christus, der sein schweres Holzkreuz auf den Schultern schleppte und dessen Kopf blutig durch die aufgesetzte Dornenkrone war, wischte sich mit diesem Tuch das Gesicht ab. Auf wundersame Weise soll sich der präzise Gesichtsabdruck in diesem Tuch erhalten haben. Diese Vorstellung wird ein beliebtes Bildmotiv in der bildenden Kunst.

  • Versalie

    Großbuchstabe

  • Vierpass

    Gotisches architektonisches Schmuckelement, das in einem Umkreis vier gleiche geometrische Formen (bspw. Ovale, Ellipsen) einschließt, ein Maßwerk ausfüllt.

  • Volute, Volutengiebel

    Voluten werden in der Architektur als Schmuckform eingesetzt. Ähnlich einer eingerollten Schnecke verzieren sie u.a. Giebel, Säulen, Türen und Fenster. Auch als Henkelformen an Vasen werden sie genutzt.

  • Weihel

    Mönche tragen eine Tonsur, Nonnen, die weiblichen Mitglieder eines Klosters, bedecken völlig ihr Haar. Den Teil des Kopfschleiers, der die Stirn verdeckt, nennt man Weihel.

  • Weinblätter, Weinrebe

    Den Zisterziensern war ursprünglich die Ausstattung ihrer Kirchen und Klöster mit Tier- und Personendarstellungen untersagt. Sie nutzen daher intensiv die Abbildungen der Vegetation zur Ausgestaltung ihrer Gebäude, nahmen besonders die durch sie kultivierten Pflanzen als Schmuckelemente wahr. Weinbau und Weinhandel bildeten einen wichtigen Wirtschaftsbereich. In den Glasfenstern finden sich besonders naturgetreue und stilisierte Darstellungen der Blätter, der Reben und der Weinranken. Der Weinstock ist ein Symbol für Christus, die Wurzel Jesse und damit des jüdischen Volkes und Symbol des Lebens.

  • Wimpel

    Auch mit dieser Kopfbedeckung verhüllen verheiratete Frauen im Mittelalter ihr Haar; ein schalartiges Tuch wird um Hals, Nacken und Kopf gewunden.

  • Wimperg

    Giebel von Portalen, Türen und Fenstern werden mit Maßwerk gefüllt und schließen so ein Bild oder ein Gebäudeteil optisch ab. Die Giebelspitze wird mit gotischen Schmuckelementen, wie Krabben oder Kreuzblumen verziert. Der Begriff leitet sich von „Windberg = Windschutz“ ab.

  • Zaddelmütze

    Männer trugen im späten Mittelalter als Kopfschmuck Zaddelmützen; diese Art Mütze besaß lange Streifen und Zotteln.

  • Zaunrübe

    Die Zaunrübe gehört zur Familie der Kürbisgewächse und ist in warmen Regionen auf lehmigen, nährstoffreichen Böden sehr verbreitet; ihre Ranken können bis zu 5 m lange Ausläufer bilden, die sich in Büsche hinein und um Zäune winden. An einem Stiel sitzen große, borstig behaarte Blätter, die wie eine Hand fünfzipflig gelappt sind. Aus den weiblichen Blüten entwickeln sich kleine rote Beeren. Alle Teile der Pflanze sind giftig. Die Mönche stellen aus dem Bryonin der Beeren und dem Wurzelsaft Heilmittel her.

  • Ziborium

    In diesen Kelchen werden die geweihten Hostien aufbewahrt. Hostien sind kleine, kreisrunde Waffelgebäcke, die in der katholischen Liturgie ein zentrales Element bilden. Während des Höhepunktes der Messe findet eine Wandlung in den Leib Christi statt.

  • Zwickel

    Als Zwickel werden die dreiseitigen Flächen/Dreiecke bezeichnet, die in den gotischen Glasfenstern zur Füllung des Maßwerks neben Kreisen, Rosetten u.a. benötigt werden.