Einweihung des Königin-Victoria-Denkmals in Hochheim am Main
Ereignis
Was geschah
Am 24. Mai 1854 wird das Königin-Victoria-Denkmal inmitten der Weinlage „Hochheimer Königin-Viktoria-Berg“ eingeweiht. Der Winzer Georg Michael Pabstmann (1797–1862) hatte das Denkmal in Erinnerung an die Deutschlandreise der englischen Königin, die sie im August 1845 auch durch Hochheim geführt hatte, gestiftet. Am 5. Dezember 1850 hatte er zudem die königliche Erlaubnis erhalten, seinen neu angelegten Weinberg nach ihr zu benennen. Der der Queen zugeschriebene Ausspruch: „A good Hock keeps off the doc“ gibt die Wertschätzung wieder, die der Hochheimer Wein („Hock“) wie auch generell der Rheinwein damals bei den englischen Konsumenten genoss.
Das hoch aufragende, turmartig mit Zinnen bekrönte Denkmal im Tudor-Stil nach dem Entwurf des damaligen großherzoglich-hessischen Kreisbaumeisters Ernst Gladbach (1812–1896), trägt auf der Vorderseite über der Widmungsinschrift das königliche Wappen. Der bossierte Sockel beinhaltet eine Quelle, die sich aus einer Löwenmaske in ein Muschelbecken ergießt.
(UH)
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Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
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„Einweihung des Königin-Victoria-Denkmals in Hochheim am Main, 24. Mai 1854“, in: Hessen im 19. und 20. Jahrhundert <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/hessen-im-19-und-20-jahrhundert/alle-eintraege/7745_einweihung-des-koenigin-victoria-denkmals-in-hochheim-am-main> (aufgerufen am 16.03.2026)
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