Zeitweilige Abschaltung der Radiosender während des Westfeldzugs

Familie in Hauptschwenda (Knüll) während des Krieges mit Volksempfänger
Ereignis
Was geschah
Der Sicherheitsdienst der SS berichtet in seinen geheimen Meldungen aus dem Reich, das Abschalten der Radiosender in Westdeutschland aus militärischen Gründen (während des Westfeldzugs vom 10. Mai bis 25. Juni) werde in der Bevölkerung absolut verstanden. So werde aus Kassel gemeldet: Nach der Bekanntgabe, daß einzelne Sender aus militärischen Gründen zeitweise ihre Sendungen unterbrechen müssen, hat sich die Unruhe in der Bevölkerung wie sie in den ersten Tagen sich beispielsweise beim plötzlichen Aussetzen des Frankfurter Senders bemerkbar machte, vollkommen gelegt und man bringt diesen Maßnahmen vollstes Verständnis entgegen.
(OV)
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Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Zeitweilige Abschaltung der Radiosender während des Westfeldzugs, 27. Mai 1940“, in: Hessen im 19. und 20. Jahrhundert <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/hessen-im-19-und-20-jahrhundert/alle-eintraege/4777_zeitweilige-abschaltung-der-radiosender-waehrend-des-westfeldzugs> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/edbx/4777