Debatte in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung über die „Blutnacht von Kassel“

Bezugsort(e)
Kassel
Themenbereich
Politik

Ereignis

Was geschah

Nach der „Blutnacht“ vom 18. Juni 1930 findet am 23. Juni 1930 auf Antrag der NSDAP und DNVP in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung eine Debatte statt. Roland Freisler (1893–1945), Stadtverordneter der NSDAP, wirft der Polizei vor, sie habe die Auseinandersetzungen planmäßig herbeigeführt und hätte das „Blut fließen sehen wollen“. Nachdem Freisler mehrere Ordnungsrufe ignoriert, wird er schließlich von der Polizei aus dem Saal geführt. Wenige Tage später stellt der Stadtverordnetenvorsteher Friedrich Hofacker (1881–1952) einen Strafantrag gegen Freisler.
(OV/StF)

Bezugsrahmen

Nachweise

Literatur

Weiterführende Informationen

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Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Debatte in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung über die „Blutnacht von Kassel“, 23. Juni 1930“, in: Hessen im 19. und 20. Jahrhundert <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/hessen-im-19-und-20-jahrhundert/alle-eintraege/1761_debatte-in-der-kasseler-stadtverordnetenversammlung-ueber-die-blutnacht-von-kassel> (aufgerufen am 02.11.2026)

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