Schalck, Adam Ernst*

Schalck, Adam Ernst*
Wirken
Werdegang
- 1842-1847 Schüler des Städelschen Kunstinstituts, Mitschüler mehrerer später Kronberger Maler, Freund von Adolf Schreyer, mit dem und Philipp Rumpf zusammen er öfter seinen Sommerwohnsitz in Kronberg teilte
- 1847/48 weitere Ausbildung in Düsseldorf
- 1848 Rückkehr nach Frankfurt am Main, politische Karikaturen zum Zeitgeschehen
- 1849 mit Friedrich Stoltze als Freischärler bei den Freisoldaten in der Pfalz zur Unterstützung der Revolution, „Skizzen aus der Pfalz“
- 1850 Studienaufenthalt in Gent
- 1854 Studienreise nach Paris mit Stipendium des Städelschen Kunstinstituts
- 1859 Organisator und künstlerischer Gestalter des Schillerfests
- 1860 mit Friedrich Stoltze Begründung der satirischen Zeitschrift „Frankfurter Latern“
- 1862 Organisator des Schützenfests
- fertigte zahlreiche zeitkritische Karikaturen
- Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Frankfurter Künstlergesellschaft
Netzwerk
Werke
- Karikatur auf die Parteien der Roten, die Klein- und die Groß-Deutschen, repräsentiert durch die Abgeordneten zum Frankfurter Parlament 1848, Städel Museum Frankfurt
- Karikaturen zu Werken Goethes, Zeichnung, Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum
- „Politische Bildung des Deutschen Volkes“, Einblattdruck, 1848, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
- Skizzen aus der Pfalz während der Erhebung im May 1849, Frankfurt am Main 1849
Lebensorte
Frankfurt am Main; Düsseldorf
Familie
Vater
Schalck, Heinrich Franz, GND, 1791-1832, Maler, verstarb an einem Herzschlag, während er die Großherzogin von Baden porträtierte
Mutter
Collet, Mariana
Partner
Louvel de la Faverie, Felicie Louise, (⚭ Frankfurt am Main 16.6.1852) * Domfront (Orne) 15.2.1829, Leiterin einer privaten Mädchenschule in Frankfurt, Tochter des Peter Carl Louvel de la Faverie, † Paris, Capitain a.D. und Offizier der Ehrenlegion, und der Emilie Franziska Rocher
Verwandte
- Schalck (Schalk), Johann Peter Joseph <Großvater>, † 1801
- Schalck, Heinrich <Bruder>, (1825-1846) Porträtmaler
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 903 Nr. 9326 (Heiratsregister (Trauungsbuch) der Freien Stadt Frankfurt. Mit Namensverzeichnis und auswärtigen Trauungen 1852, S. 151)
- HStAM Bestand 903 Nr. 10262 (Frankfurt am Main (1851–1875), Sterbenebenregister, 1865, Nr. 1096)
Literatur
- Frankfurter Biographie, Bd. 2, Frankfurt am Main 1996, S. 253-255 (Sabine Hock)
- Ulrich Thieme (Hrsg.) Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Bd. 29 (1935), S. 568.
Weblinks
- http://www.rezi-babbel.de/friedrich_stoltze/stoltze_index.html
- http://lagis.online.uni-marburg.de/de/subjects/idrec/sn/bd/id/76-005
Bildquelle
Kalotypie um 1850, Historisches Museum Frankfurt, Inv. Nr. N 42124 (Ausschnitt). Druck: Frühe Photographie im Rhein-Main-Gebiet 1839-1885, 2003, Nr. 9. - Ernst Schalck, verkleidet als Lump, um 1850.
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schalck, Adam Ernst*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/4443_schalck-adam-ernst> (aufgerufen am 19.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/4443