Breul, Valentin

belegt seit
8.6.1519
gestorben
3.1.1547
Beruf
Vizekanzler
GND-Explorer
135695139

Wirken

Lebensorte

Erfurt; Marburg

Familie

Vater

Bruel, Hans

Verwandte

Leben

Aus der Biografie

Biogramm bei Gundlach, Dienerbuch
Valentin Breul („der Kleine“) von der Lichtenau1, Neffe des Kanzlers Feige2, Kleriker 1519 Juni 83, immatrikuliert Ostern 1522 in Erfurt4; (Kanzleischreiber) 15235, 15276; Hoferichtssecretarius in Marburg war er gewiß schon 1529 September 107, als Hessicae curiae secretarius wurde er im ersten Semester 1531 in Marburg immatrikuliert8, er kommt dann öfter vor, bald als Secretarius an der Loine, bald als Hofgerichtssecretarius, zuletzt 1541 Mai 31 unter der letztgenannten Bezeichnung9. Vizekanzler 1542 September 410, erhielt eine Bestallung als solcher 1542 November 2511 und blieb Vizekanzler bis zu seinem Tode. 1544 Dezember 5 heißt er Rat. Er starb 1547 Januar 312.

Nachweise

Fußnoten

  1. Erfurter Matrikel 2, 234 (Valentinus Proell de Lichtenaw). ↑
  2. Lonicerus nennt in seiner Oratio funebris auf den Kanzler Feige diesen den avunculus Breuls. Hans Bruel in Lichtenau, der 1495 November 14 als Eidam des Heincze Fyghe genannt wird (Lehenbuch Landgraf Wilhelms des Mittleren Bl. 31) ist demnach der Vater Valentins. Siehe auch unter Heiderich Ort. ↑
  3. Unter diesem Datum wird er vom Officialis der Propstei St. Peterskirchen zu Fritzlar auf Präsentation des Landgrafen Philipp in den Besitz des erledigten Johannisaltars in der Pfarrkirche zu Lichtenau gesetzt. Nach seinem Tode machte der Landgraf dieses Kirchenlehen zu einer Stiftung für studierende Lichtenauer (Siegel, Gesch. der Stadt Lichtenau in Hessen ZHG 32 S. 383, 395). ↑
  4. Erfurter Matrikel 2, 234. ↑
  5. Hofordnung. ↑
  6. Marburger Hofordnung. ↑
  7. Er unterschreibt (freilich ohne Amtsbezeichnung) an diesem Tage ein Hofgerichtsurteil. Fragmenta actorum des Hofgerichts Bd. 35. ↑
  8. Marburger Matrikel. ↑
  9. Fragmenta actorum des Hofgerichts Bd. 6. ↑
  10. Polit. Archiv, Goslar. ↑
  11. Gedruckt Bd. 2 Nr. 55. ↑
  12. Saur S. 6. Seine Witwe Eula (Saur S. 93, Alheit nach Ungefugs Rechnung Bl. 21) Geudin starb 1552 März 3 (Saur S. 93). Aus dieser Ehe stammen der Hofgerichtsrat Dr. Heinrich Breul und Ursula, verheiratet in I. Ehe mit dem Kammerschreiber Claus Waldenstein, in II. Ehe mit dem Rat David Lucanus in Marburg (Strieder 2, 43 f.). ↑

Quellen

Literatur

Siehe auch

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Breul, Valentin“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/24646_breul-valentin> (aufgerufen am 30.10.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/24646