Spede, Wilhelm
Andere Namen
Weitere Namen
Spete, Wilhelm
Speth, Wilhelm
Familie
Partner
Buchenau, N.N. von
Leben
Aus der Biografie
Im Dienst Landgraf Wilhelms II. 14891, 1493 Februar 92, 1494 September 123, 14984. Türwärter 1499 Januar 95 und schon vor diesem Datum Amtsinhaber zu Reichenbach6, denn an diesem Tage versichert Landgraf Wilhelm II. seinem Türwärter Spede wegen der dem Landgrafen geliehenen 1000 fl., wofür er ihm eine jährliche Gülte von 50 fl. von der Stadt Allendorf an der Werra angewiesen hat, daß, wenn Spede gestorben ist, seine Erben nicht eher des Amtes Reichenbach mit der Amtsgift entsetzt werden sollen, bevor sie nicht die 1000 fl. samt den etwa rückständigen Zinsen erhalten haben7. Rat Landgraf Wilhelms II. 15018, 15029. Amtmann zu Reichenbach und Lichtenau 1501 September 1610 und für Landgraf Wilhelm I. zu Spangenberg 150211, zu Lichtenau und Spangenberg 1504 März 2312. 1503 wird er als Amtsjunker [daselbst] bezeichnet13. Als solcher zuständig für Landgraf Wilhelm I. in Spangenberg 1503/0414. Im Sommer 1504 in der pfälzischen Fehde gefallen15. Das Testament Landgraf Wilhelms II. von 1506 August 14 bedenkt Spedes Witwe mit einem Legat16.
Nachweise
Fußnoten
- Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (11/12 Bl. 152). Junker Spede gehört offensichtlich zum Hofgesinde. ↑
- Rechn. I, Spangenberg (100/4 Bl. 104v.). Er kehrte von einer Gesandtschaft nach Schwaben zurück. Am 8. März holt er seinen Harnisch aus Spangenberg (ebd. Bl. 109). ↑
- Rechn. I, Bilstein (29/3 Bl. 79): hier ohne Vornamen. ↑
- Rechn. I, Reichenbach (87/10 Bl. 29): desgl. ↑
- Urkk., Passiv-Schuldverschreibungen: Spede. ↑
- Ebd. ↑
- Ebd. ↑
- Gundlach II Nr. 22. ↑
- Kopiar 131b Bl. 20v. ↑
- Rechn. I, Spangenberg (102/7 Bl. 33v.). ↑
- Siehe Anm. 9. ↑
- Rechn. I, Friedewald (50/8 Bel.). ↑
- Rechn. I, Spangenberg (102/4 Bl. 11). 1504 ist von der ambtfrau Mechthilt Spede die Rede (ebd. 102/5 Bl. 32v.). ↑
- Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (16/9b Bl. 1v. ff.). ↑
- Rechn. I, Spangenberg (102/10 Bl. 30v.): ... metzen habern Speden seligen uf 3 pherde, von dem dinstag nach Petri ad vincula [August 6], als sie us dem her komen, bis nativilatis Marie [September 8]. Anschließend wurden sie verteilt bzw. verkauft. ↑
- Urkunden, Landgräfliche Testamente. Damals wohnte Spedes Witwe, eine geb. von Buchenau, in Spangenberg. ↑
Quellen
- HStAM Bestand K Nr. 131 b
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 100/4
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 50/8
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 102/4
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 102/5
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 102/10
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 102/7
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 87/10
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 29/3
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 16/9b
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 11/12
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 830, Nr. 2915.
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 2: Urkunden und Akten, Marburg 1932
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 256
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Spede, Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22644_spede-wilhelm> (aufgerufen am 21.04.2026)
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