Schwarz, Dietrich
belegt seit
22.10.1392 gestorben
vor 24.4.1419 Beruf
Arzt, Pfarrer Titel
Dr. med.Wirken
Lebensorte
Immenhausen
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Von Immenhausen, Dr. der Medizin1 und als solcher wohl in landgräflichen Diensten2. 1392 Oktober 22 findet die Übertragung des Patronats eines Altars in der Kasseler St. Martinskirche auf Landgraf Hermann statt in estuario domus magistri Theoderici Swartzen, qui dicitur domus scolastrie ecclesie predicte in opido libertatis Cassel3. Senior des Kapitels von St. Martin 1402 November 84. 1408 Februar 22 steht er als Zeuge an der Spitze landgräflicher Räte und Amtleute5. 1413 stiftet er für sich eine Seelenmesse in der Martinskirche zu Kassel6, 1416 Dezember 13 eine Tuchspende für die Kasseler Armen. Er war damals zugleich Pfarrer in der landgräflichen Patronatskirche Grebenstein7. Gestorben ist er einige Zeit vor 1419 April 248. Er ist der Verfasser jener „Burguffelner Notizen“ über die schweren Kämpfe Landgraf Hermanns gegen Erzbischof Adolf von Mainz und Herzog Otto von Braunschweig und die mit ihnen verbündeten Fürsten, Grafen und Herren in den Jahren 1385–1388, die der Burguffelner Pfarrer Heinrich Goldammer überliefert und mit den Worten eingeleitet hat: Dith alle heth mester Dietherick Shwarten, in den sefen künsten und in der artzney doctor und prester, mit schriggenden ogen angesehen9.
Von Immenhausen, Dr. der Medizin1 und als solcher wohl in landgräflichen Diensten2. 1392 Oktober 22 findet die Übertragung des Patronats eines Altars in der Kasseler St. Martinskirche auf Landgraf Hermann statt in estuario domus magistri Theoderici Swartzen, qui dicitur domus scolastrie ecclesie predicte in opido libertatis Cassel3. Senior des Kapitels von St. Martin 1402 November 84. 1408 Februar 22 steht er als Zeuge an der Spitze landgräflicher Räte und Amtleute5. 1413 stiftet er für sich eine Seelenmesse in der Martinskirche zu Kassel6, 1416 Dezember 13 eine Tuchspende für die Kasseler Armen. Er war damals zugleich Pfarrer in der landgräflichen Patronatskirche Grebenstein7. Gestorben ist er einige Zeit vor 1419 April 248. Er ist der Verfasser jener „Burguffelner Notizen“ über die schweren Kämpfe Landgraf Hermanns gegen Erzbischof Adolf von Mainz und Herzog Otto von Braunschweig und die mit ihnen verbündeten Fürsten, Grafen und Herren in den Jahren 1385–1388, die der Burguffelner Pfarrer Heinrich Goldammer überliefert und mit den Worten eingeleitet hat: Dith alle heth mester Dietherick Shwarten, in den sefen künsten und in der artzney doctor und prester, mit schriggenden ogen angesehen9.
Nachweise
Fußnoten
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 802, Nr. 2813
- Schultze, Klöster, Stifter und Hospitäler der Stadt Kassel und Kloster Weißenstein, Marburg 1913
- Friedensburg, Landgraf Hermann II. der Gelehrte von Hessen und Erzbischof Adolf I. von Mainz 1373–1390, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 21 (1885)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schwarz, Dietrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22526_schwarz-dietrich> (aufgerufen am 23.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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