Schermer, Kunz

 
belegt seit
1489
belegt bis
24.6.1498
Beruf
Diener, Schütze, Landknecht

Wirken

Lebensorte

Spangenberg

Leben

Aus der Biografie

Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Gehört 1489 zum Hofstaat Landgraf Wilhelms II. und erhält Dienergeld1, im Dienst des Landgrafen Weihnachten 14912 und als Schütze in dessen Gefolge zu Spangenberg 1491/923. Landknecht zu Eschwege 1493/944. Im Gefolge Landgraf Wilhelms II. zu Eschwege 1497 März 205, in dessen Dienst 1497 August6 und 1498 Juni 247.

Nachweise

Fußnoten

  1. Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (11/12 Bl. 48, 141v., 169, 189 f.).
  2. Ebd. Spezialrechn. (16/5 Bl. 29).
  3. Rechn. I, Spangenberg (100/2, 100/4).
  4. Der Bilsteiner Rentschreiber führt in seiner Rechnung (29/2 Bl. 91 ff.) in seiner täglichen Abrechnung über den zu Eschwege verfutterten Hafer regelmäßig ab 1493 August 27 nach der Ausgabe für den Rentschreiber diejenige für den Landknecht an. So heißt es noch zum 15. Januar 1494: 1 ½ Metze für den Rentschreiber, 1 ½ Metze für den Landknecht. Ab 16. Januar (Bl. 109) steht für Landknecht immer der Eigenname Schermer, während die Bezeichnung Landknecht nicht mehr vorkommt. – 1494 erhält er auf Befehl des Landvogtes vom Rentschreiber 4 MI. Korn zu seiner Hochzeit (ebd. 29/3 Bl. 50v.).
  5. Rechn. I, Bilstein (29/6 Bl. 43).
  6. Rechn. I, Witzenhausen (114/23 Bl. 9): 6 beh. vorczert Schermer, als hie von Gottingen kam, mym gn. h. 200 fl. hatte gehalt und auch zcu Witczenhusen vorderde umme die erbzcinse myns gn. h.
  7. Rechn. I, Trendelburg (109/1 Bl. 82v.).

Quellen

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Schermer, Kunz“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22359_schermer-kunz> (aufgerufen am 10.04.2026)

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