Ortlieb, Hermann
belegt seit
1476 belegt bis
26.4.1511 Beruf
Magister, Pfarrer, Rat, Diener, Lizentiat, Dekan Titel
Dr. GND-Explorer
119778521Andere Namen
Weitere Namen
Ortleub, Hermann
Ortleib, Hermann
Wirken
Werdegang
- Studium 1476 in Erfurt, 1484 Magister, 1496 Lizentiat und 1510 Doktor genannt
- 1484 als Pfarrer in Rotenburg wird er Rat und Diener der Landgräfin Mechthild
- 1496 im Kanzleigericht in Kassel tätig
- 1495 Pfarrer in Melsungen
- 1500 Dekan in Rotenburg, Rat bei Landgraf Wilhelm II. († 1509) 1500 und 1502, ebenso bei Landgraf Wilhelm I. († 1515),1511 zuletzt erwähnt
Lebensorte
Erfurt; Rotenburg an der Fulda
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Von Rotenburg, immatrikuliert Ostern 1476 in Erfurt1, wird 1484 März 22 als Magister und Pfarrer zu Rotenburg von der Landgräfinwitwe Mechthild unter ihren Räten und Dienern genannt2, im Kanzleigericht zu Kassel 1496 Mai 173. Lizentiat der hl. Schrift und Pfarrer zu Melsungen 1495 Mai 224, Rat Landgraf Wilhelms II. 15005, 15026; Dekan zu Rotenburg 15007. 1510 Februar 27 ist er in Spangenberg bei Landgraf Wilhelm I.8, 1510 Dezember 3 gehört Dr. Hermann Ortlieb zu den Vertretern der hessischen Stände, die im Auftrage der Herzöge von Sachsen (als Obervormünder Landgraf Philipps) und der Regenten mit Landgraf Wilhelm I. in Spangenberg wegen des Fürstentums verhandeln9. Im landgräflichen Dienst noch 1511 April 2610.
Von Rotenburg, immatrikuliert Ostern 1476 in Erfurt1, wird 1484 März 22 als Magister und Pfarrer zu Rotenburg von der Landgräfinwitwe Mechthild unter ihren Räten und Dienern genannt2, im Kanzleigericht zu Kassel 1496 Mai 173. Lizentiat der hl. Schrift und Pfarrer zu Melsungen 1495 Mai 224, Rat Landgraf Wilhelms II. 15005, 15026; Dekan zu Rotenburg 15007. 1510 Februar 27 ist er in Spangenberg bei Landgraf Wilhelm I.8, 1510 Dezember 3 gehört Dr. Hermann Ortlieb zu den Vertretern der hessischen Stände, die im Auftrage der Herzöge von Sachsen (als Obervormünder Landgraf Philipps) und der Regenten mit Landgraf Wilhelm I. in Spangenberg wegen des Fürstentums verhandeln9. Im landgräflichen Dienst noch 1511 April 2610.
Nachweise
Fußnoten
- Gundlach III S. 189 (nach der Erfurter Matrikel I, 364). ↑
- Huyskens, Werraklöster Nr. 691. ↑
- Kopiar 59 I Nr. 3. ↑
- Urkk., Depositum Stadt Melsungen. ↑
- Kopiar 131b Bl. 21. ↑
- Gundlach II Nr. 22. ↑
- Siehe Anm. 5. ↑
- Rechn. I, Spangenberg (103/12 Bl. 6): doctor Ortleib. ↑
- Glagau, Landtagsakten S. 130. – Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (12b/7 Bel.). ↑
- Rechn. I, Ziegenhain (121/8 Bl. 6v.): xi mesten hafer verfutert Johann Swirtzel, doctor Urlieb, cammerschrieber und meister Walter hofschnider. ↑
Quellen
Literatur
- Wannagat (Hrsg.), Kassel als Stadt der Juristen (Juristinnen), Köln u. a. 1990, S. 478
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 618, Nr. 2206
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 2: Urkunden und Akten, Marburg 1932
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 189
- Huyskens, Die Klöster der Landschaft an der Werra, Marburg 1916
- Glagau, Hessische Landtagsakten 1: 1508–1521, Marburg 1901
- Weißenborn, Erfurter Matrikel 1: Päpstliche Stiftungsbullen, Statuten von 1447, Allgemeine Studentenmatrikel, erste Hälfte (1392–1492), Halle an der Saale 1881
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ortlieb, Hermann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/21854_ortlieb-hermann> (aufgerufen am 22.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/21854