Heinrich
belegt seit
4.11.1367 belegt bis
29.3.1383 Beruf
Pfarrer, Altarist, Pleban, Rentmeister GND-Explorer
1394244541Wirken
Lebensorte
Meiches; Alsfeld
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Pfarrer zu Meiches (zum Ecichisberge)1, auch Altarist zu Alsfeld 1367 November 4 und noch 1383 März 292, vielleicht auch 1372 März 17 Pleban zu Schönstadt3. Von dem Rentmeister Landgraf Heinrichs II. Stephan ausgebildeter Rentmeister4 zu Alsfeld 1371 Mai 105, wird im September des gleichen Jahres auch Rentmeister zu Marburg6. Landgräflicher Rentmeister Landgraf Heinrichs II. [für Oberhessen]7, unter dem im Jahre 1374 das älteste erhaltene Marburger Salbuch aufgestellt wird8. Als Rentmeister zu Marburg noch 1374 April 8 bezeugt9. 1383 Januar 10 stiftet er bei den Augustinern zu Alsfeld eine Seelenmesse10.
Pfarrer zu Meiches (zum Ecichisberge)1, auch Altarist zu Alsfeld 1367 November 4 und noch 1383 März 292, vielleicht auch 1372 März 17 Pleban zu Schönstadt3. Von dem Rentmeister Landgraf Heinrichs II. Stephan ausgebildeter Rentmeister4 zu Alsfeld 1371 Mai 105, wird im September des gleichen Jahres auch Rentmeister zu Marburg6. Landgräflicher Rentmeister Landgraf Heinrichs II. [für Oberhessen]7, unter dem im Jahre 1374 das älteste erhaltene Marburger Salbuch aufgestellt wird8. Als Rentmeister zu Marburg noch 1374 April 8 bezeugt9. 1383 Januar 10 stiftet er bei den Augustinern zu Alsfeld eine Seelenmesse10.
Nachweise
Fußnoten
- Vgl. Küch, Salbücher (ZHG 39, 1905) S. 163. ↑
- Ebel, Alsfelder Regg. (MOHG NE 5, 1894) Nrr. 27, 42, 70. ↑
- Baur I Nr. 1054. Er bezeugt hier an erster Stelle mit anderen landgräflichen Dienern zusammen eine Urkunde Landgraf Hermanns II. ↑
- Vgl. unter Stephan. ↑
- Becker, Alsfelder Urkk. (MOHG NF 33/1936) Nr. 27. ↑
- Das ergibt sich aus seiner Amtsrechnung 1372/73 (Rechn. I). 1372 Mai 24 heißt er Rentmeister zu Alsfeld und Marburg (Urkk., Quittungen). ↑
- 1372 Juli 4 heißt er Rentmeister Landgraf Heinrichs (Wyß, DO-UB III Nr. 1124). ↑
- Küch, Salbücher (ZHG 39, 1905) S. 163. ↑
- Urkk., Quittungen. 1373 gibt er seinem Schüler Johannes je 2 Pfd. für seinen Winter- und Sommerrock (Rechn. I, Marburg 74/4). Der nächstfolgende Eintrag dort lautet: Ouatuor grossos von der gudin caseln mit dem buntin lewen zu reformeren. (Diese Eintragungen nicht bei Küch, der Auszüge aus dieser Rechnung in ZHG 27, 1892 S. 429 ff. gedruckt hat). Küch, Salbücher (ZHG 39, 1905) S. 232 sieht in ihm den Schreiber des Marburger Salbuchs von 1374 (S/471) und bezeichnet ihn daher S. 172 als Rentschreiber (siehe unter Johann Schreiber). ↑
- Eckhardt, Oberhessische Klöster III Nr. 19. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 321, Nr. 1101
- Eckhardt, Die oberhessischen Klöster III: Regesten, Marburg 1977
- Becker, Alsfelder Urkunden des Staatsarchivs zu Darmstadt, in: Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins NF 33 (1936), S. 140-190
- Küch, Die ältesten Salbücher des Amtes Marburg, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 39 (1905), S. 145-258
- Wyß, Hessisches Urkundenbuch, Abt. 1, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen, Bd. 3: 1360–1399, Leipzig 1899
- Wyß, Hessisches Urkundenbuch, Abt. 1; Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen, Bd. 2: 1300–1359, Leipzig 1884
- Ebel, Regesten zur Geschichte der Stadt Alsfeld, in: Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins NF 5 (1894), S. 102-138
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Heinrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20598_heinrich> (aufgerufen am 21.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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