Schreiber, Johann
belegt seit
1.4.1380 belegt bis
1422 Beruf
Amtmann, Rentschreiber, Baumeister, Bürgermeister, SchöffeWirken
Funktion
- Wetter, Amtmann, 1380
Lebensorte
Wetter (Hessen)
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Zusammen mit Ludwig Stintz 1380 April 1 Amtmann zu Wetter1. Er dürfte identisch sein mit jenem Johann Schreiber zu Wetter, an den und dessen Gehilfen (gesellen) der Marburger Rentmeister Ende 1372 einen Boten schickt, du man die habirn setzin solde2, und mit dem 1374 gen. Johann Schreiber, der über die in Wetter fälligen Einkünfte des Marburger Rentmeisters Bescheid weiß3. Er scheint danach auch personengleich zu sein mit dem Schreiber des Marburger Salbuches von 13744 und damit mit dem 1373 genannten famulus des Marburger Rentmeisters Heinrich, dem Küch die Funktion eines Marburger Rentschreibers zumißt5. Schließlich ist darauf hinzuweisen, daß ein Johann Schreiber in Wetter Schöffe (von 1395–1422), Baumeister der Marienkirche (1406) und Bürgermeister war (1420)6.
Zusammen mit Ludwig Stintz 1380 April 1 Amtmann zu Wetter1. Er dürfte identisch sein mit jenem Johann Schreiber zu Wetter, an den und dessen Gehilfen (gesellen) der Marburger Rentmeister Ende 1372 einen Boten schickt, du man die habirn setzin solde2, und mit dem 1374 gen. Johann Schreiber, der über die in Wetter fälligen Einkünfte des Marburger Rentmeisters Bescheid weiß3. Er scheint danach auch personengleich zu sein mit dem Schreiber des Marburger Salbuches von 13744 und damit mit dem 1373 genannten famulus des Marburger Rentmeisters Heinrich, dem Küch die Funktion eines Marburger Rentschreibers zumißt5. Schließlich ist darauf hinzuweisen, daß ein Johann Schreiber in Wetter Schöffe (von 1395–1422), Baumeister der Marienkirche (1406) und Bürgermeister war (1420)6.
Nachweise
Fußnoten
- Franz, Haina I Nr. 783. – Vgl. dazu die Ausführungen unter Ludwig Stintz. ↑
- Küch, Landgraf Hermann II. (ZHG 27, 1892) S. 437. ↑
- Küch, Salbücher (ZHG 39, 1905) S. 213. ↑
- Ebd. S. 172. ↑
- Ebd. ↑
- Vgl. Eckhardt, Oberhessische Klöster II Nr. 230, 629, 637 f., 641, 645. Der Wechsel zwischen städtischem und landgräflichem Amt ist auch in Marburg häufig belegt. ↑
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 782, Nr. 2745.
- Eckhardt, Die oberhessischen Klöster II: Regesten und Urkunden, Marburg 1967
- Franz (Bearb.), Kloster Haina. Regesten und Urkunden, Bd. 1: 1144–1300, Marburg 1962
- Küch, Die ältesten Salbücher des Amtes Marburg, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 39 (1905), S. 145-258
- Küch, Beiträge zur Geschichte des Landgrafen Hermann II. von Hessen: Vorwort, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 27 (1892), S. 409-439
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schreiber, Johann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22451_schreiber-johann> (aufgerufen am 11.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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