Hanstein, Werner von
Familie
Vater
Hanstein, Werner von, belegt 1461–1472
Mutter
Solms, Katharina von
Partner
Pappenheim, Kunigunde von
Verwandte
- Hanstein, Thiele von <Bruder>
- Hanstein, Christian von <Bruder>
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Verpflichtet sich 1373 Juni 4, den Landgrafen Heinrich II. und Hermann gegen Herzog Otto von Braunschweig zu helfen, solange die [Sterner-]Fehde dauert1. Helfer Landgraf Hermanns gegen Landgraf Balthasar von Thüringen 1385 November 32, landgräflicher Amtmann [1386 März]3. 1386 Oktober 28 überantwortet ihm Landgraf Hermann die Lichtenau4. Hier ist er noch [1389] tätig5. Wird Landvogt an der Werra auf dem Hause Bilstein 1387 Januar 206, genannt 1387 Juli 287, 13898. Wird 1387 September 10 Bürge Landgraf Hermanns in dessen Frieden mit Erzbischof Adolf von Mainz, Herzog Otto von Braunschweig und Markgraf Balthasar von Meißen9. Wird vor 1388 Juni 7 (wohl Anfang 1387) als Helfer des Landgrafen von Erzbischof Adolf von Mainz exkommuniziert10. Seine Frau Kunigunde von Pappenheim ist 1388 August 6 Witwe11.
Ist zusammen mit Hans von Hanstein Pfandinhaber des Schlosses Reichenbach und der Stadt Lichtenau gewesen, bis Margarethe, Gemahlin Landgraf Hermanns, dieses Amt von ihnen wieder einlöste. 1403 Dezember 4 bekundet Landgraf Hermann, daß diese Pfandschaft in Höhe von 3200 fl. am Amte Reichenbach nunmehr auf die Landgräfin Margarethe übergegangen sei12.
Verpflichtet sich 1373 Juni 4, den Landgrafen Heinrich II. und Hermann gegen Herzog Otto von Braunschweig zu helfen, solange die [Sterner-]Fehde dauert1. Helfer Landgraf Hermanns gegen Landgraf Balthasar von Thüringen 1385 November 32, landgräflicher Amtmann [1386 März]3. 1386 Oktober 28 überantwortet ihm Landgraf Hermann die Lichtenau4. Hier ist er noch [1389] tätig5. Wird Landvogt an der Werra auf dem Hause Bilstein 1387 Januar 206, genannt 1387 Juli 287, 13898. Wird 1387 September 10 Bürge Landgraf Hermanns in dessen Frieden mit Erzbischof Adolf von Mainz, Herzog Otto von Braunschweig und Markgraf Balthasar von Meißen9. Wird vor 1388 Juni 7 (wohl Anfang 1387) als Helfer des Landgrafen von Erzbischof Adolf von Mainz exkommuniziert10. Seine Frau Kunigunde von Pappenheim ist 1388 August 6 Witwe11.
Ist zusammen mit Hans von Hanstein Pfandinhaber des Schlosses Reichenbach und der Stadt Lichtenau gewesen, bis Margarethe, Gemahlin Landgraf Hermanns, dieses Amt von ihnen wieder einlöste. 1403 Dezember 4 bekundet Landgraf Hermann, daß diese Pfandschaft in Höhe von 3200 fl. am Amte Reichenbach nunmehr auf die Landgräfin Margarethe übergegangen sei12.
Nachweise
Fußnoten
- Wenck, Hessische Landesgeschichte II UB Nr. 416 Anm. 2. ↑
- Urkundliche Geschichte des Geschlechts von Hanstein I Nr. 183. Er verpflichtet sich, mit 12 Gleven in Allendorf zu liegen. ↑
- StadtA. Mühlhausen, Kopiar W/1, 1, 96. ↑
- Küch, Landgraf Hermann II. (ZHG 29, 1894) S. 45 Nr. 95. ↑
- Rechn. I, Landvogt a. d. Werra (44/1 Bl. 7). ↑
- Ebd. 44/1 Bl. 7v.: Dit ist daz gelt, daz myn jungher der lantgrave Wernere von Haynsteyn had getan czu deme irsten, do Werner von Hansteyn eyn amptman ward an der Werra, do Brun von dem Berge und Rodolf Koydel von dem ampte quamen ... und daz waz dez nesten suntages nach deme achtzendin tage. ↑
- Huyskens, Werraklöster Nr. 1216. ↑
- Bruchmann, Kreis Eschwege S. 127. ↑
- Friedensburg, Landgraf Hermann II. (ZHG 21, 1885) Beilage 17. ↑
- Ebd. Beilage 13. Auf Grund der Appellation Landgraf Hermanns an den Papst, hob dieser 1388 Juni 7 die Exkommunikation wieder auf. ↑
- Eckhard, Eschweger Gesch. S. 279. ↑
- Urkk., Gen.-Rep. Lichtenau. – Für diesen Ablösungsbetrag hatte das Deutsche Haus zu Marburg der Landgräfin 870 fl. geliehen, die 1413 noch nicht zurückerstattet waren, so daß ihm Landgraf Ludwig I. deswegen 1413 Oktober 2 einen Mühlenzins erließ (Urkk., Gen.-Rep. Marburg). ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 296 f., Nr. 1001, 1003
- Bruchmann, Der Kreis Eschwege. Territorialgeschichte der Landschaft an der mittleren Werra, Marburg 1931
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 85 f.
- Huyskens, Die Klöster der Landschaft an der Werra, Marburg 1916
- Carl Philipp Emil von Hanstein, Urkundliche Geschichte des Geschlechts der von Hanstein in dem Eichsfeld in Preußen (Provinz Sachsen), Bd. 1, Cassel 1856
- Friedensburg, Landgraf Hermann II. der Gelehrte von Hessen und Erzbischof Adolf I. von Mainz 1373–1390, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 21 (1885)
- Küch, Beiträge zur Geschichte des Landgrafen Hermann II. von Hessen, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 29 (1894), S. 1-216
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hanstein, Werner von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20462_hanstein-werner-von> (aufgerufen am 23.04.2026)
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