Hankrath, Hermann
belegt seit
17.10.1480 gestorben
21.3.1514 Beruf
Sekretär, Kanoniker, Scholaster, Kommissar, Räten Titel
Dr. decret. GND-Explorer
1393923607Andere Namen
Weitere Namen
Hanekrait, Hermann
Hankraith, Hermann
Wirken
Lebensorte
Hersfeld
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Von Hersfeld1, Sekretär des Hersfelder Abtes Ludwig 1480 Oktober 172. Kanoniker in Fritzlar seit 14873, Dr. decret. (in geistlichen Rechten) zuerst 1498 September 224, erzbischöflicher Kommissar in Fritzlar 1488–14905, Scholaster des Fritzlarer Stiftes 1500 November 46, Offizial der dortigen Propstei 15027. Er besaß weitere Pfründen in Schmalkalden8, Wolfhagen und Naumburg9 und hat sich durch die Bauten und Bildhauerarbeiten, die er in Auftrag gab, einen Namen gemacht10. Unter den Räten Landgraf Wilhelms II. ist er 1499 Oktober 1911 und 1501 Oktober12 bezeugt. 1505 Februar 11 erneuert Landgraf Wilhelm die Bestallung seines Kaplans Hankrath zum Rat und Diener unter der Verpflichtung zur Verschwiegenheit13. Gestorben 1514 März 2114.
Von Hersfeld1, Sekretär des Hersfelder Abtes Ludwig 1480 Oktober 172. Kanoniker in Fritzlar seit 14873, Dr. decret. (in geistlichen Rechten) zuerst 1498 September 224, erzbischöflicher Kommissar in Fritzlar 1488–14905, Scholaster des Fritzlarer Stiftes 1500 November 46, Offizial der dortigen Propstei 15027. Er besaß weitere Pfründen in Schmalkalden8, Wolfhagen und Naumburg9 und hat sich durch die Bauten und Bildhauerarbeiten, die er in Auftrag gab, einen Namen gemacht10. Unter den Räten Landgraf Wilhelms II. ist er 1499 Oktober 1911 und 1501 Oktober12 bezeugt. 1505 Februar 11 erneuert Landgraf Wilhelm die Bestallung seines Kaplans Hankrath zum Rat und Diener unter der Verpflichtung zur Verschwiegenheit13. Gestorben 1514 März 2114.
Nachweise
Fußnoten
- So in der Bauinschrift an der von ihm wieder neu erbauten Fritzlarer Stiftskurie „auf dem Friedhof“ (vgl. Th. Niederquell, Die Inschriften der Stadt Fritzlar. Deutsche Inschriften Bd. 14, 1974 S. 52 Nr. 83). ↑
- Gundlach III S. 85 zitiert Schminkes Diplomatarium Bd. 9 Bl. 256. ↑
- Heldmann, Akadem. Fritzlar (ZHG 56, 1927) S. 385. ↑
- Ebd. ↑
- K. Lennarz, Propstei und Pröpste des St. Peterstiftes in Fritzlar (Quellen und Abhandlungen zur Geschichte der Abtei und Diözese Fulda XV, 1936) S. 45. ↑
- Siehe Anm. 3. ↑
- So in einer weiteren Bauinschrift (vgl. Niederquell a.a.O. S. 49 Nr. 78). ↑
- Das ist daraus zu schließen, daß er in die Stiftskirche zu Schmalkalden einen Kelch stiftete (Heldmann a. a. O.). ↑
- Siehe Anm. 3. ↑
- Vgl. die Angaben bei Niederquell a. a. O. S. 49 Nr. 78, S. 52 Nrr. 83, 84, S. 53 Nr. 85 (mit Abb. seines Epitaphs und Ablaßdenkmals, das früher in der von ihm gestifteten Fritzlarer Salvatorkapelle stand). ↑
- Rechn. I, Bilstein (30/1 Bl. 103). ↑
- Rechn. I, Marburg (77/3 Bl. 91). ↑
- Kopiar 13 Nr. 163. ↑
- Kopiar 221 Bl. 12 und Kopiar 222 Bl. 64. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 293, Nr. 991
- Niederquell, Die Inschriften der Stadt Fritzlar, München 1974
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 85
- Heldmann, Das akademische Fritzlar im Mittelalter, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 56 (1927), S. 347-435
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hankrath, Hermann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20450_hankrath-hermann> (aufgerufen am 14.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/20450