Sucker, Wolfgang
Wirken
Werdegang
- Kindheit und Jugend in Beuthen (heute Bytom/Polen) und Berlin
- Abitur auf dem Gymnasium Berlin-Friedenau
- Studium der evangelischen Theologie an den Universitäten Berlin, Greifswald und Gießen, 1929 erstes theologisches Examen
- anschließend Besuch des Predigerseminars in Friedberg
- 14.6.1931 Ordination in der Friedenskirche in Offenbach am Main, anschließend Pfarrassistenz in Offenbach
- ab 1933 Studentenpfarrer in Gießen
- ab 1934 Dozent für evangelische Religionslehre und Methodik des Religionsunterrichts an der staatlichen Hochschule für Lehrerbildung in Lauenburg (heute Lębork / Polen)
- 1936 Zentralvorstand des Evangelischen Bundes, später im Evangelischen Presseverband
- 1940-1945 Kriegsdienst
- nach Kriegsende Pfarrer in Weiterstadt
- ab 1946 Leiter des Katechetischen Amtes für Starkenburg
- 1947 Vorsitzender des Evangelischen Bundes Hessen und Nassau
- 1947 Gründung und Übernahme der Leitung des Konfessionskundlichen Instituts in Bensheim, ab 1949 im Hauptamt
- 1950 Berufung in in die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche für Hessen und Nassau
- 1955 Dr. theol. h.c. der Universität Marburg
- 1957 Wahl zum stellvertretenden Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche für Hessen und Nassau
- 1960-1963 Honorarprofessor für Kirchenkunde in Mainz
- 1963 Präsident des Evangelischen Bundes
- 3.11.1964-30.12.1968 Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau als Nachfolger von Martin Niemöller
- 1966 Mitglied der Bildungskommission des Deutschen Bildungsrates
Funktion
- Hessen und Nassau, Evangelische Kirche, Kirchenpräsident, 1964-1968
Lebensorte
Beuthen (Oberschlesien); Berlin; Greifswald; Gießen; Friedberg; Offenbach am Main; Lauenburg (Pommern); Weiterstadt
Familie
Vater
Sucker, Heinrich, Abteilungsdirektor der Berliner Stadtbank, Sohn des Heinrich Adolph Leopold Sucker, 1833–1917, Königlich-Preußischer Eisenbahn-Ober-Güter-Vorsteher, und der Charlotte Luise Petzoldt
Mutter
Wiesner, Margarete, † Berlin 1940, Tochter des Friedrich Gustav Wiesner, 1852–1918, Lehrer, und der Emma Maria Franziska Przyrembel, 1853-1939, aus Pitschen, Oberschlesien
Partner
Schaffner, Anna Dorothee, * Darmstadt 19.3.1908, † Darmstadt 1997
Verwandte
- Spalt, Elisabeth, geb. Sucker <Tochter>
- Sucker, Gertrud <Tochter>
- Sucker, Gotfried <Sohn>
- Sucker, Reinhard <Sohn>
- Sucker, Christiane <Tochter>
Nachweise
Quellen
Literatur
- Stadtlexikon Darmstadt, Stuttgart 2006, S. 905 f. (Holger Bogs)
- Walter Fleischmann-Bisten, Holger Bogs (Hrsg.), Erziehung zum Dialog. Weg und Wirkung Wolfgang Suckers, Göttingen 2006
- Hessische Familienkunde 29 (2006), Sp. 179-181
- Karl-Alfred Odin, Wolfgang Sucker – ein Mann konfessioneller Versöhnung, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung 31.12.1968
- Heinrich Bornkamm/Helmut Hild, In memoriam Wolfgang Sucker, in: Im Lichte der Reformation 13 (1970) S. 5-18
- Erich Geldbach, Welt des Wandels – Treue zur Reformation: Wolfgang Sucker, in: Gottfried Maron (Hrsg.), Evangelisch und Ökumenisch. Beiträge zum 100jährigen Bestehen des Evangelischen Bundes, 1986, S. 93-105
- Walter Fleischmann-Bisten, „Eine neue Gemeinschaft evangelischer und katholischer Christen ist im Wachsen“. Wolfgang Suckers ökumenische Impulse, in: Materialdienst des Konfessionskundlichen Instituts 56 (2005), S. 74-77
Weblinks
Siehe auch
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Quellen und Materialien
Extern
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Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sucker, Wolfgang“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/2034_sucker-wolfgang> (aufgerufen am 19.04.2026)
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