Falkenberg, Werner von
Familie
Verwandte
- Falkenberg, Konrad von <Bruder>
- Falkenberg, Hans von <Bruder>
- Falkenberg, Bernhard von <Bruder>
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ritter, Amtmann zu Homberg/E. und Gudensberg 13561. Helfer Landgraf Heinrichs II. im Krieg mit Mainz 1366 und deshalb in die Acht erklärt, die 1367 Januar 1 wieder aufgehoben wird1. 1368 Januar 29 wird er als Amtmann (ohne Ortsangabe) bezeichnet2. Er tritt dann auf die mainzische Seite über und wird 1374 September 16 von Erzbischof Adolf von Mainz zum obersten Amtmann über die mainzischen Besitzungen in Hessen, Westfalen, Sachsen, Thüringen und auf dem Eichsfeld bestellt3. Als Landgraf Hermann II. im Kampf gegen Mainz zunächst unterliegt und sich 1385 Juli 22 verpflichten muß Erzbischf Adolf 20000 fl. Kriegskostenentschädigung zu zahlen und dafür die Städte Grebenstein, Immenhausen und Wolfhagen zum Pfand einsetzt, werden diese der treuhänderischen Verwaltung der Ritter Werner von Falkenberg und Friedrich von Hertingshausen bis zur Bezahlung übergeben4. Werner ist 1387 Januar 15, 1392 September 23 und noch 1398 August 275 mainzischer Amtmann auf der Amöneburg5.
Ritter, Amtmann zu Homberg/E. und Gudensberg 13561. Helfer Landgraf Heinrichs II. im Krieg mit Mainz 1366 und deshalb in die Acht erklärt, die 1367 Januar 1 wieder aufgehoben wird1. 1368 Januar 29 wird er als Amtmann (ohne Ortsangabe) bezeichnet2. Er tritt dann auf die mainzische Seite über und wird 1374 September 16 von Erzbischof Adolf von Mainz zum obersten Amtmann über die mainzischen Besitzungen in Hessen, Westfalen, Sachsen, Thüringen und auf dem Eichsfeld bestellt3. Als Landgraf Hermann II. im Kampf gegen Mainz zunächst unterliegt und sich 1385 Juli 22 verpflichten muß Erzbischf Adolf 20000 fl. Kriegskostenentschädigung zu zahlen und dafür die Städte Grebenstein, Immenhausen und Wolfhagen zum Pfand einsetzt, werden diese der treuhänderischen Verwaltung der Ritter Werner von Falkenberg und Friedrich von Hertingshausen bis zur Bezahlung übergeben4. Werner ist 1387 Januar 15, 1392 September 23 und noch 1398 August 275 mainzischer Amtmann auf der Amöneburg5.
Nachweise
Fußnoten
- Landau, Ritterburgen III S. 65 ff. und IV S. 345. ↑
- Landau, Ritterburgen III S. 65 ff. und IV S. 345. ↑
- Urkk., Quittungen. ↑
- Demandt, Fritzlarer Rechtsquellen Nr. 282. Er ist seit dem gleichen Tage zusammen mit seinen Brüdern Konrad, Hans und Bernhard Pfandinhaber des mainzischen Schlosses Neustadt (Falk, Mainzer Behördenorganisation S. 82 Nr. 45). ↑
- Friedensburg, Landgraf Hermann II. (ZHG 21, 1885) S. 257 Beilage 11. ↑
- Falk, Mainzer Behördenorganisation S. 82 Nr. 45 und S. 85 Nr. 82. ↑
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 206, Nr. 653
- Demandt (Bearb.), Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Fritzlar im Mittelalter, Marburg 1939
- Falk, Die Mainzer Behördenorganisation in Hessen und auf dem Eichsfelde bis zum Ende des 14. Jahrhunderts, Marburg 1930
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 62
- Landau, Die hessischen Ritterburgen und ihre Besitzer, Bd. 3, Kassel 1836
- Friedensburg, Landgraf Hermann II. der Gelehrte von Hessen und Erzbischof Adolf I. von Mainz 1373–1390, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 21 (1885)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Falkenberg, Werner von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19904_falkenberg-werner-von> (aufgerufen am 19.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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