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Weitere Namen
Bibra, Antonius%von
Familie
Verwandte
- Bibra, Lorenz von <Bruder>, belegt 1493, Domprobst
- Bibra, Wilhelm von <Bruder>, belegt 1468-1500, Amtmann
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Im landgräflichen Dienst 14781, wird im Februar 1479 von Landgraf Heinrich III. in Vacha angeschrieben und mit der Einnahme von Rockenstuhl beauftragt2, erhält 1484 Januar 8 laut Verschreibung 20 fl. Dienstgeld von Landgraf Wilhelm III.3, dessen Rat 1488 August 64, 1492 Oktober 225. 1493 Januar 8 bekundet Landgraf Wilhelm, daß ihm die Brüder Anton und Wilhelm von Bibra 1000 fl. gegen eine jährliche Gülte von 50 fl. aus der Beede der Stadt Schmalkalden geliehen haben, wofür Landgraf Wilhelm der Stadt Schadloshaltung verspricht6. Hessischer Amtmann in Schmalkalden 14947. 1500 Januar 3 bekundet der Landgraf, Anton von Bibra zu Burgwallbach und Neithart von Thüngen zu Sottenberg ein Kapital von 2000 fl. in Gold gemeiner Landeswährung in Franken zu schulden, die sie zum Ankauf der Stadt Mainbernheim beigesteuert hatten. Er wird für dieses Kapital nach 5 Jahren, also ab 1505 jährlich eine Gülte von 100 fl. entrichten8. Als Landgraf Wilhelm II. nach dem Tode Landgraf Wilhelms III. Anton von Bibra das Amt Schmalkalden weiterhin anbietet, lehnt er aus persönlichen Gründen 1500 April 30 ab9.
Im landgräflichen Dienst 14781, wird im Februar 1479 von Landgraf Heinrich III. in Vacha angeschrieben und mit der Einnahme von Rockenstuhl beauftragt2, erhält 1484 Januar 8 laut Verschreibung 20 fl. Dienstgeld von Landgraf Wilhelm III.3, dessen Rat 1488 August 64, 1492 Oktober 225. 1493 Januar 8 bekundet Landgraf Wilhelm, daß ihm die Brüder Anton und Wilhelm von Bibra 1000 fl. gegen eine jährliche Gülte von 50 fl. aus der Beede der Stadt Schmalkalden geliehen haben, wofür Landgraf Wilhelm der Stadt Schadloshaltung verspricht6. Hessischer Amtmann in Schmalkalden 14947. 1500 Januar 3 bekundet der Landgraf, Anton von Bibra zu Burgwallbach und Neithart von Thüngen zu Sottenberg ein Kapital von 2000 fl. in Gold gemeiner Landeswährung in Franken zu schulden, die sie zum Ankauf der Stadt Mainbernheim beigesteuert hatten. Er wird für dieses Kapital nach 5 Jahren, also ab 1505 jährlich eine Gülte von 100 fl. entrichten8. Als Landgraf Wilhelm II. nach dem Tode Landgraf Wilhelms III. Anton von Bibra das Amt Schmalkalden weiterhin anbietet, lehnt er aus persönlichen Gründen 1500 April 30 ab9.
Nachweise
Fußnoten
- Rechn. I, Vacha (111/18 Bl. 3). ↑
- Rechn. I, Spangenberg (98/5 Bl. 37) und ebd. Vacha (111/23 Bl. 3): 1 boden geyn Homberg zu jungkern Anthonins und solt Ragkinstule innemen. ↑
- Rechn. I, Vacha (112/31 Bel.). ↑
- Gundlach III S. 20 (mit Bezug auf die Vachaer Rentmeisterrechnungen). ↑
- Ebd. ↑
- Zimmermann, Zentralverwaltung S. 359. ↑
- Gundlach a.a.O. (unter Bezug auf Geisthirt, Historia Schmalkadiae II S. 92-94). ↑
- Urkk., Passiv-Schuldverschreibungen: von Bibra. ↑
- Best. 2 V Landesverwaltung: Dienersachen. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 53, Nr. 188.
- Zimmermann, Die Zentralverwaltung Oberhessens unter dem Hofmeister Hans von Dörnberg, Darmstadt 1974
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 20
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bibra, Anton von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/19033_bibra-anton-von> (aufgerufen am 17.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/19033