Hartmann, David
geboren
2.2.1868 Mayen (Eifel) gestorben
17.12.1930 Frankfurt am Main Beruf
Religionslehrer Titel
Dr. phil. Konfession
jüdisch GND-Explorer
1231843578Wirken
Werdegang
- Besuch der Bildungsanstalt für jüdische Lehrer in Hannover, Absolvierung der Lehrerprüfung ebd.
- 1888-1889 Lehrer in Twistringen (nahe Bremen)
- 1889-1893 Lehrer in Salzkotten
- ab 1893 Lehrer in Hagen (Westfalen), Absolvierung der zweiten Lehrerprüfung in Kassel
- 1897-1900 Studium in Bonn, Berlin und Zürich, Besuch der Lehranstalt der Wissenschaft des Judentums in Berlin
- 1900 Promotion in Zürich zum Dr. phil., Rückkehr nach Hagen
- 1903 Berufung als Lehrer an das Philanthropin und als Religionslehrer an die höheren Schulen in Frankfurt am Main
- Vorkämpfer der Vereinigung israelitischer Lehrer und Lehrerinnen in Frankfurt
- bei seiner Beerdigung sprachen der Rabbiner Dr. Georg Salzberger, Dr. Otto Driesen (1875-1943), Oberstudiendirektor Dr. Sander von der Musterschule sowie ein Vertreter der Frankfurter-Loge, Nekrolog-Verfasser im Israelitischen Gemeindeblatt war Dr. Julius Höxter (1873-1944)
Studium
1897-1900 Studium an den Universitäten in Bonn, Berlin und Zürich
Akademische Qualifikation
- 1900 Promotion zum Dr. phil. an der Universität in Zürich
Lebensorte
Hannover; Twistringen; Salzkotten; Hagen (Westfalen); Kassel; Bonn; Berlin; Zürich; Frankfurt am Main
Familie
Partner
Speier, Malwine
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 903 Nr. 10972 (Frankfurt I, Sterbenebenregister, 1930, Nr. 1280)
Literatur
- Arnsberg, Die Geschichte der Frankfurter Juden seit der Französischen Revolution, Bd. 3, Darmstadt 1983, S. 178
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hartmann, David“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/18347_hartmann-david> (aufgerufen am 17.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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