Blencke, Erna* Elisabeth
geboren
25.7.1896 Magdeburg gestorben
21.6.1991 Bad Soden am Taunus Beruf
Pädagogin, Politikerin GND-Explorer
1023508087Wirken
Werdegang
- Studium der Pädagogik, dann der Mathematik, Physik und Philosophie an der Universität Göttingen
- aktives Mitglied in der Sozialistischen Arbeiterjugend und bei den Jungsozialisten
- mit Georg Stierle Initiierung der „Kinderfreunde“
- 1923 nach der Ablegung des Staatsexamens Wechsel nach Frankfurt am Main, dort als Studienrätin tätig
- ab 1929 Tätigkeit an einer Reformschule in Hannover
- 5.1933 Berufsverbot
- Gründung eines Brotgroßhandels, der auch Tarnung für ihre illegale Arbeit im Internationalen Sozialistischen Kampfbund (ISK) war
- 1937 illegale Reichsleiterin des ISK
- 1938 Emigration über die Schweiz nach Frankreich, ab 1941 in den USA
- Zusammenarbeit mit Paul Tillich, Jakob Walcher und verschiedenen Organisationen der amerikanischen Arbeiterbewegung, die sie durch Toni Sender kennengelernt hatte
- 1951 Rückkehr nach Deutschland auf Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbundes
- Leiterin der Heimvolkshochschule in Springe am Deister
- 1954 Ruhestand und Übersiedlung nach Frankfurt am Main
- ehrenamtliche Tätigkeit für die SPD und für die Erwachsenenbildung, unter anderem als Frauenreferentin des Deutschen Volkshochschul-Verbandes
Netzwerk
Nelson, Leonard <Lehrer>, GND, * Berlin 11.7.1882, † Göttingen 29.10.1927, Philosoph
Lebensorte
Göttingen; Frankfurt am Main; Hannover; Springe
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Blencke, Erna* Elisabeth“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/17239_blencke-erna-elisabeth> (aufgerufen am 10.04.2026)
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