Schmitt, Rudolf* Wilhelm

Schmitt, Rudolf* Wilhelm
Wirken
Werdegang
- Besuch des Gymnasiums in Marburg, Abitur 1853
- ab 1853 Studium der Theologie, dann der Chemie bei Hermann Kolbe in Marburg
- 1.10.1856-1.10.1857 Repetent für Chemie und Assistent an der polytechnischen Schule in Stuttgart
- 1.10.1857-1865 Assistent am chemischen Institut der Universität Marburg
- 30.7.1861 Promotion zum Dr.phil. in Marburg
- 12.5.1864 Habilitation in Marburg für Chemie
- April 1865 Lehrer der Chemie an der Höheren Gewerbeschule in Kassel, dort Verlust des Augenlichts rechts
- 1.10.1869 Professor der Chemie an der Königlichen Industrieschule in Nürnberg
- 1.9.1870 Professor der theoretischen Chemie am Königlichen Polytechnikum (Technische Hochschule) in Dresden
- 16.4.1878 Königlich Sächsischer Hofrat
- 1884 Übernahme der Aufgaben als Teilhaber und wissenschaftlicher Leiter in v. Heydens Salicylsäure-Fabrik Dr. F. v. Heyden in Radebeul
- 1887 Wahl zum Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina
- 17.3.1891 Geheimer Hofrat
- 1.10.1893 vom Lehramt zurückgetreten
- hervorragend auf dem Gebiet der organischen Chemie
- einer der Gründer der Deutschen Chemischen Gesellschaft
Studium
ab 1853 Studium der Theologie, dann der Chemie bei Hermann Kolbe in Marburg
Netzwerk
Akademische Qualifikation
- 30.7.1861 Promotion zum Dr.phil. in Marburg
- 12.5.1864 Habilitation in Marburg für Chemie
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Chemie / Privatdozent / 1864-1865
- Nürnberg, Königliche Industrieschule / / Chemie / königlicher Professor / 1869-1870
- Dresden, Königliches Polytechnikum (Technische Hochschule) / / theoretische Chemie / Professor / 1.9.1870-1.10.1893
Mitgliedschaften
Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina
Deutsche Chemische Gesellschaft
Lebensorte
Marburg; Stuttgart; Kassel; Nürnberg; Dresden; Radebeul
Familie
Vater
Schmitt, Wilhelm Gottfried, Pfarrer in Wippershain
Mutter
N.N.
Partner
- Heer, Julia, Heirat 1865, † 1869
- Bucher, Marie, Heirat 1871
Verwandte
Schmitt, Hermann <Sohn>, 1874–1932, Jurist, später Reichskommissar und Aufsichtsratsvorsitzender des inzwischen in Chemische Fabrik v. Heyden umbenannten Unternehmens in Radebeul
Nachweise
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 23, Berlin 2007, S. 241 f. (Berhnard Sorms)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr.863
Bildquelle
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schmitt, Rudolf* Wilhelm, “, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/10847_schmitt-rudolf-wilhelm_schmitt-rudolf-wilhelm> (aufgerufen am 29.11.2025)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/10847_schmitt-rudolf-wilhelm