Kraft Specht von Bubenheim 1566, Rödelheim

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Ortsname
Rödelheim
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.

Standort

Heutiger Aufbewahrungsort

Angaben zum Aufbewahrungsort

An der nördlichen Außenwand des alten Chores.

Merkmale

Datierung

1566

Typ

Material

Erhaltung

erhalten

Größe

120 x 315 cm (B x H)

Größe der Buchstaben

2-3 cm

Beschreibung

Die Gesamthöhe des Denkmals konnte nur ungefähr bestimmt werden. Weitere Maße: Höhe des mittleren Teils 210 cm, der Figur 173 cm. Tiefe 25 cm.
Der Hauptteil des Steines mit der Wiedergabe des frontal stehenden Verstorbenen ist recht gut erhalten. Hinzugefügt wurde ein neuer Sockel sowie ein halbrundbogiger Abschluß in glatter Oberflächenbehandlung. Ebenfalls hinzugefügt wurde der direkt dem waagerechten Abschluß des figürlichen Teiles aufruhende Stein, dem der bruchstückhafte Rest einer gereimten Inschrift in zwei Spalten zu je drei Zeilen einbezogen wurde.
Das hochrechteckige Figurenfeld ist vertieft ausgearbeitet, die vier Vollwappen – zwei über den oberen Ecken, zwei im unteren Drittel – überschneiden den profilierten, erhabenen Rand, dem der Gerüstete genau einbezogen ist. Er wird in betender Haltung wiedergegeben. Die Waffen, links ein Dolch, rechts ein langer Degen (Schwert?), der hinter dem Körper verläuft, sind am Gürtel befestigt, der Helm über der rechten unteren Ecke abgelegt. Die Bildung des Kopfes, verlebendigt durch eine nur leicht angedeutete Wendung, mit langem, zweigeteiltem Bart sowie Oberlippenbart sicher im Sinn des Porträts.

Darstellung

figürlich

Geschlecht, Alter, Familienstand

Stand

Enthaltene Wappen

Vier Vollwappen in den Ecken des Mittelteils: links oben Specht von Bubenheim (Vater), rechts oben Schenk zu Schweinsberg (Mutter), links unten von Büches (Vaters Mutter) und rechts unten Rau von Holzhausen (Mutters Mutter).

Dargestellte Personen

Die personenbezogene Inschrift ist heute verloren, aufgrund der Wappen müßte es sich um Kraft Specht von Bubenheim, solmsischer Amtmann zu Rödelheim, gestorben im Jahr 1566, handeln. Dieser war ein Sohn des Philipp Specht von Bubenheim und der Margaretha Schenk zu Schweinsberg (beide heirateten 1496) und ein Enkel Konrads Schenk zu Schweinsberg und der Elisa Rau von Holzhausen. Die gemeinsame Grabplatte der beiden letzteren ist in der Marienstiftskirche in Lich erhalten.

Inschrift

Umschrift

O GOTTES LAMB WEL[CHES] HINNAM /
[DER W]ELDT SVND AM CREVTZES STAM /
[.......................................] EWIGES LEBEN //
ALLEN GLAVBIGEN GEGEBEN /
DARFF ICH DEN(N) MEIN HOFFNVNG [......] /
[.............]CH LEBT IN DIESE[..................]

Schrift

Nachweise

Literatur

  • Knetsch, Karl (Bearb. und Hrsg.): Stammtafeln der Freiherren Schenck zu Schweinsberg, Groß-Steinheim a. M. 1925, Tafel II

Bearbeitung

Christa Benedum, Gießen, und Andreas Schmidt, ehemals HLGL

Nachnutzung

Rechtehinweise

Erschließung: Die Rechte liegen bei den Urhebern, vgl. die Angaben im Abschnitt „Bearbeitung“
Abbildung(en): siehe die Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Kraft Specht von Bubenheim 1566, Rödelheim“, in: Grabdenkmäler <https://lagis.hessen.de/de/personen/grabdenkmaeler/alle-eintraege/591_kraft-specht-von-bubenheim-1566-roedelheim> (aufgerufen am 02.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/gdm/591

Kraft Specht von Bubenheim 1566, RödelheimKraft Specht von Bubenheim 1566, RödelheimKraft Specht von Bubenheim 1566, RödelheimKraft Specht von Bubenheim 1566, RödelheimKraft Specht von Bubenheim 1566, RödelheimKraft Specht von Bubenheim 1566, RödelheimKraft Specht von Bubenheim 1566, Rödelheim / Das Wappen der Familie Rau von Holzhausen in der rechten unteren Ecke des Figurenfeldes