Grindel: im grindel

Historischer Beleg aus Weichersbach  
Gemeinde
Sinntal
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Grindel

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1597

Quelle

Staatsarchiv Marburg, 85. Hanauer Kammer, XIX, Nr. 15.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Grindel

Zu ahd. grintil, mhd. grindel, grintel st. M. ‚Riegel, Querbalken‘. Dann liegt dem FlN eine Bedeutung ‚Balken, Schlagbaum, Stange, Absperrung in einer Zaunlücke‘ zu Grunde.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Grindel

Zu ahd. grintil, mhd. grindel, grintel st. M. ‚Riegel, Querbalken‘. Dann liegt dem FlN eine Bedeutung ‚Balken, Schlagbaum, Stange, Absperrung in einer Zaunlücke‘ zu Grunde. Kaum als Diminutiv zu Grund (s. d.), weil beim Alter der Belege noch keine Entrundung (und weiter gehende Senkung) zu erwarten ist.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Grindel: im grindel (Weichersbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/9044_im-grindel> (aufgerufen am 02.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/9044