Grindel: im gringel
Beleg
Standard-Flurname
Grindel
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1732
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Karten, R II 29.
Weitere Belege
- IM GRINNEL
- 1597: im grindel [Acker]
Staatsarchiv Marburg, 85. Hanauer Kammer, XIX, Nr. 15.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grindel
Zu ahd. grintil, mhd. grindel, grintel st. M. ‚Riegel, Querbalken‘. Dann liegt dem FlN eine Bedeutung ‚Balken, Schlagbaum, Stange, Absperrung in einer Zaunlücke‘ zu Grunde.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grindel
Zu ahd. grintil, mhd. grindel, grintel st. M. ‚Riegel, Querbalken‘. Dann liegt dem FlN eine Bedeutung ‚Balken, Schlagbaum, Stange, Absperrung in einer Zaunlücke‘ zu Grunde. Kaum als Diminutiv zu Grund (s. d.), weil beim Alter der Belege noch keine Entrundung (und weiter gehende Senkung) zu erwarten ist.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Grindel: im gringel (Weichersbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/9045_im-gringel> (aufgerufen am 03.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/9045