Grindel: im gringel

Historischer Beleg aus Weichersbach  
Gemeinde
Sinntal
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Grindel

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1732

Quelle

Staatsarchiv Marburg, Karten, R II 29.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Grindel

Zu ahd. grintil, mhd. grindel, grintel st. M. ‚Riegel, Querbalken‘. Dann liegt dem FlN eine Bedeutung ‚Balken, Schlagbaum, Stange, Absperrung in einer Zaunlücke‘ zu Grunde.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Grindel

Zu ahd. grintil, mhd. grindel, grintel st. M. ‚Riegel, Querbalken‘. Dann liegt dem FlN eine Bedeutung ‚Balken, Schlagbaum, Stange, Absperrung in einer Zaunlücke‘ zu Grunde. Kaum als Diminutiv zu Grund (s. d.), weil beim Alter der Belege noch keine Entrundung (und weiter gehende Senkung) zu erwarten ist.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Grindel: im gringel (Weichersbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/9045_im-gringel> (aufgerufen am 03.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/9045