Gleiberg-Weg: Gleiberger Weg [gleibiger weg]
Weitere Belege
- 1783: am Gleibergerweg
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 166/167, Akten, Nr. 3492., 13
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Gleiberg
Name der Burg und danach OrtsN Gleiberg, heute im DoppelN Krofdorf-Gleiberg. Der Name geht wohl auf ahd. gelîh, mhd. gelîch ‚gleich‘, aber auch ‚eben‘ zurück (s. gleich), obwohl keine einzige historische Form <(c)h>-Schreibung aufweist. In der Sache passt der Name aber, da die Burg auf einer Hochfläche errichtet ist. Die einzige echte Urkunde, in der die Schreibung <Glizberg> auftritt, ist zugleich die älteste. Es dürfte deshalb eine Verschreibung vorliegen.
Weg
Zu ahd. weg, mhd. wec st. M. in der Bedeutung ‚Weg, Straße‘, das als Simplex, BT und GT sehr häufig in FlN vorkommt. Die Belege, meist Simplizia, sind auf die Lage der Flurstücke bezogen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Weg
Zu ahd. weg, mhd. wec st. M. in der Bedeutung ‚Weg, Straße‘, das als Simplex, BT und GT sehr häufig in FlN vorkommt, hier aber kaum dokumentiert wird. Die Belege, meist Simplizia, sind auf die Lage der Flurstücke bezogen.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gleiberg-Weg: Gleiberger Weg (Wißmar)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/785020_gleiberger-weg> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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