Gleiberg-Weg: am Gleibergerweg

Historischer Beleg aus Wißmar  
Gemeinde
Wettenberg
Landkreis
Gießen
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Gleiberg-Weg

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1783

Quelle

Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 166/167, Akten, Nr. 3492.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Gleiberg

Name der Burg und danach OrtsN Gleiberg, heute im DoppelN Krofdorf-Gleiberg. Der Name geht wohl auf ahd. gelîh, mhd. gelîch ‚gleich‘, aber auch ‚eben‘ zurück (s. gleich), obwohl keine einzige historische Form <(c)h>-Schreibung aufweist. In der Sache passt der Name aber, da die Burg auf einer Hochfläche errichtet ist. Die einzige echte Urkunde, in der die Schreibung <Glizberg> auftritt, ist zugleich die älteste. Es dürfte deshalb eine Verschreibung vorliegen.

Weg

Zu ahd. weg, mhd. wec st. M. in der Bedeutung ‚Weg, Straße‘, das als Simplex, BT und GT sehr häufig in FlN vorkommt. Die Belege, meist Simplizia, sind auf die Lage der Flurstücke bezogen.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Weg

Zu ahd. weg, mhd. wec st. M. in der Bedeutung ‚Weg, Straße‘, das als Simplex, BT und GT sehr häufig in FlN vorkommt, hier aber kaum dokumentiert wird. Die Belege, meist Simplizia, sind auf die Lage der Flurstücke bezogen.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Gleiberg-Weg: am Gleibergerweg (Wißmar)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/785019_am-gleibergerweg> (aufgerufen am 05.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/785019