Boland: vffm Bolan

Historischer Beleg aus Ahl  
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Boland

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1594

Quelle

Staatsarchiv Marburg, Salbücher, Nr. 399.

Deutungen

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Boland

Boland erscheint meist als regionale Variante zu Bauland ‚angebautes Land‘. In Gräfenhausen scheint der Name jedoch aus bonelande hervorgegangen zu sein. Er ist hier deshalb wahrscheinlich zu Bann (s. d.) zu stellen. Im Böhling (Birkert) ist vermutlich sekundär aus Boland umgestaltet worden, vielleicht in Anlehnung an den FamN Beling (s. d.). In Darmstadt weisen einige Belege eher auf den Namen des Adelsgeschlechts von Bolanden hin; in Mörlenbach ist der Name stark zersprochen worden.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Boland: vffm Bolan (Ahl)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/698710_vffm-bolan> (aufgerufen am 11.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/698710