Trocken-Bühl: hinderm drocken biell
Beleg
Standard-Flurname
Trocken-Bühl
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1. Hälfte 18. Jahrhundert
Quelle
Fürstliches Archiv Braunfels, A.5.5; I 521 a.
Weitere Belege
- 1794: Auf dem Trockenbiel [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Daubhausen, Nr. 1., fol. 181
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bühl
Zu ahd. buhil, mhd. bühel st. M. ‚Hügel‘. Namengebend waren kleinere oder größere Bodenerhebungen. Häufiger begegnen die mittelhessische Dialektform /boil/ mit steigendem Diphthong und eine abgeschwächte Form, wenn Bühl als GT im Nebenton steht; vor allem Steimel u.ä.
Trocken
Zu ahd. trucchen, mhd. trucken, trocken Adj. ‚trocken‘ als Bezeichnung für trockenes, unfruchtbares Gelände.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Buhl
Die Bu(h)lau im Grenzbereich der drei Gemarkungen weist eine Erhöhung auf, sodass hier möglicherweise eine nichtumgelautete Variante zu mhd. bühel ‚Hügel‘ vorliegt.
Bühl
Zu ahd. buhil, mhd. bühel st. M. ‚Hügel‘. Namengebend waren kleinere oder größere Bodenerhebungen.
Trocken
Zu ahd. trucchen, mhd. trucken, trocken ‚trocken‘ als Bezeichnung für trockenes, unfruchtbares Gelände.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Bühl
Karte 71
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Trocken-Bühl: hinderm drocken biell (Daubhausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/62926_hinderm-drocken-biell> (aufgerufen am 15.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/62926