Krümmling: an den cru:melingen
Beleg
Standard-Flurname
Krümmling
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
Anfang 15. Jahrhundert
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 51, Akten Nr. 21.
Weitere Belege
- KRIMLING
- 1321: an dem Crummelinge [Acker]
Boehmer, Johann Friedrich und Friedrich Lau: Codex diplomaticus moenofrancofurtanus. 2. Bd. 1314-1340. Frankfurt/M 1905., Nr. 183 - 1321: an den Crummelinge
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 106, Urkunden Nr. 51. - 1518: an dem kromling
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 22, Akten Nr. 80., fol. 155 - 1729: Bey dem grimling
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 106, Akten Nr. 2422., pag. 181
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Krümmling
Krummling, Krümmling, mhd. krumbelinc st. M. ‚Krummholz, krummgewachsenes Holzstück‘, ist eine Erweiterung des Adjektivs krumm mit dem die Zugehörigkeit anzeigenden /-ling/-Suffix. Entsprechend kann die Krümmung des Grundstückes, z.B. entlang eines Weges, namengebend sein; dann liegt die Bildung *krumm-land. zu Grunde. - In Londorf scheint Umdeutung aus *krohen-land ‚Krähenland‘ vorzuliegen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Krümmling
Krummling, Krümmling, mhd. krumbelinc st. M. ‚Krummholz, krummgewachsenes Holzstück‘, ist eine Erweiterung des Adjektivs krumm mit dem die Zugehörigkeit anzeigenden -ing-Suffix. Entsprechend kann die Krümmung des Grundstückes, z. B. entlang eines Weges, namengebend sein.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Krümmling: an den cru:melingen (Weilbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/525853_an-den-cru-melingen> (aufgerufen am 16.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/525853