Krümmling: an dem kromling

Historischer Beleg aus Weilbach  
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Krümmling

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1518

Quelle

Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 22, Akten Nr. 80.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Krümmling

Krummling, Krümmling, mhd. krumbelinc st. M. ‚Krummholz, krummgewachsenes Holzstück‘, ist eine Erweiterung des Adjektivs krumm mit dem die Zugehörigkeit anzeigenden /-ling/-Suffix. Entsprechend kann die Krümmung des Grundstückes, z.B. entlang eines Weges, namengebend sein; dann liegt die Bildung *krumm-land. zu Grunde. - In Londorf scheint Umdeutung aus *krohen-land ‚Krähenland‘ vorzuliegen.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Krümmling

Krummling, Krümmling, mhd. krumbelinc st. M. ‚Krummholz, krummgewachsenes Holzstück‘, ist eine Erweiterung des Adjektivs krumm mit dem die Zugehörigkeit anzeigenden -ing-Suffix. Entsprechend kann die Krümmung des Grundstückes, z. B. entlang eines Weges, namengebend sein.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Krümmling: an dem kromling (Weilbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/525852_an-dem-kromling> (aufgerufen am 15.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/525852