Unterpfand: im Underpfandt
Historischer Beleg aus Frankenhausen
Gemeinde
Mühltal Landkreis
Darmstadt-Dieburg Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteBeleg
Standard-Flurname
Unterpfand
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1702
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 34/1.
Weitere Belege
- 1567: Im vnderpfand
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 8/1., fol. 10' - 1755: im unterpfand [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Frankenhausen Nr. 1., S. 69
Deutungen
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Unterpfand
Zu mhd. underphant st. N., mit der rechtssprachlichen Bedeutung ‚Pfand, welches der Pfandempfänger unter dem Verpfänder belassen hat‘. Als „Pfand“ wären dann ursprünglich nur solche Gegenstände bezeichnet worden, die dem Pfandempfänger auch materiell überlassen wurden. Für Sprendlingen ist nachgewiesen, dass das Flurstück in den Besitz des Pfandnehmers überging und versteigert wurde
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Unterpfand: im Underpfandt (Frankenhausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/353420_im-underpfandt> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/353420