Unterpfand: im unterpfand

Historischer Beleg aus Frankenhausen  
Gemeinde
Mühltal
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Unterpfand

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1755

Quelle

Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Frankenhausen Nr. 1.

Weitere Belege

Deutungen

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Unterpfand

Zu mhd. underphant st. N., mit der rechtssprachlichen Bedeutung ‚Pfand, welches der Pfandempfänger unter dem Verpfänder belassen hat‘. Als „Pfand“ wären dann ursprünglich nur solche Gegenstände bezeichnet worden, die dem Pfandempfänger auch materiell überlassen wurden. Für Sprendlingen ist nachgewiesen, dass das Flurstück in den Besitz des Pfandnehmers überging und versteigert wurde1.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Unterpfand: im unterpfand (Frankenhausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/353421_im-unterpfand> (aufgerufen am 04.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/353421