Schleim: Im Schleim
Beleg
Standard-Flurname
Schleim
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1. · Anzeige im Hessischen Archivinformationssystem Arcinsys
Weitere Belege
- 1702: im Schleim
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 34/1., fol. 68' - 1788: unten im Schleim
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Frankenhausen Nr. 1., S. 106
Deutungen
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Schleim
Zu ahd. mhd. slîm st. M. ‚Schleim, Schlamm‘, eine Benennung nach der Bodenbeschaffenheit. In den Vorkommen variieren diphthongierte und nicht-diphthongierte Formen sowie mask. und fem. Genus. Unklar ist die Ableitung Schlanno in Frankenhausen, unsicher die Zugehörigkeit von Schlume (Weiterstadt). - Wenn die schlimme Wiese in Worfelden nicht zum mündlich belegten Schliemen gehört, liegt das Adjektiv schlimm in der Bedeutung mhd. slimp, slim ‚schief, schräge‘ vor.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schleim: Im Schleim (Frankenhausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/353366_im-schleim> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/353366