Schleim: unten im Schleim
Beleg
Standard-Flurname
Schleim
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1788
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Frankenhausen Nr. 1.
Weitere Belege
- 1702: im Schleim
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 34/1., fol. 68' - 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Im Schleim
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Schleim
Zu ahd. mhd. slîm st. M. ‚Schleim, Schlamm‘, eine Benennung nach der Bodenbeschaffenheit. In den Vorkommen variieren diphthongierte und nicht-diphthongierte Formen sowie mask. und fem. Genus. Unklar ist die Ableitung Schlanno in Frankenhausen, unsicher die Zugehörigkeit von Schlume (Weiterstadt). - Wenn die schlimme Wiese in Worfelden nicht zum mündlich belegten Schliemen gehört, liegt das Adjektiv schlimm in der Bedeutung mhd. slimp, slim ‚schief, schräge‘ vor.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schleim: unten im Schleim (Frankenhausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/353368_unten-im-schleim> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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