Schade-Tür-Lein: IM SCHADENTUERLEIN
Weitere Belege
- 1730: am Schaden thürlein [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Babenhausen 50., S. 382 - 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Im Schadenthürlein
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Lein
Zu ahd. lîn, mhd. lîn st. M. ‚Lein , Flachs‘ (Linum usitatissimum). Der Name ist selten und fällt gegenüber den mit Flachs- und Har- gebildeten im Untersuchungsgebiet kaum ins Gewicht.
Tür
Zu ahd. turi, mhd. tür(e) st. F. ‚Tür, Tor, Pforte‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Lein
Wohl meist zu ahd. lîn-, mhd. lîn st. M. ‚Lein, Flachs‘ (Linum usitatissimum). Die Namen, die gegenüber den mit Flachs- und Haar- gebildeten im Untersuchungsgebiet zahlenmäßig kaum ins Gewicht fallen, beziehen sich auf Anbauflächen von Flachs oder auf Stellen, die zur Flachsröste benutzt wurden.
Tür
Zu ahd. turi, mhd. tür(e) st. F. ‚Tür, Tor, Pforte‘ bzw. den Diminutivformen ahd. turilîn, mhd. türlîn st. N. Das Diminutiv Türchen erscheint in schriftlichen Quellen erst in nhd. Zeit. Der FlN bezieht sich auf Durchgänge, zumeist durch Stadtmauern oder Umzäunungen.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schade-Tür-Lein: IM SCHADENTUERLEIN (Altheim)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/322175_im-schadentuerlein> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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