Espe: IN DER ESPE [in də ɛsbə]
Rezenter Beleg aus Höchst i. Odw.
Gemeinde
Höchst i. Odw. Landkreis
Odenwaldkreis Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteWeitere Belege
- 1775: im Enspe genannt [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 2., fol. 51 - 1777: in der Espe genannt [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 2., fol. 64' - 19. Jahrhundert: In der Eespe
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1. - 1809: Im Eßber
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 5., S. 283
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Espe
Zu ahd. aspa, mhd. aspe F. ‚Espe, Zitterpappel (Populus tremula)‘. Der Umlaut in nhd. Espe wird auf den Einfluss des Adjektivs mhd. espîn zurückgeführt. Die umgelautete Form ist in Benennungen für den (Einzel-)Baum im Untersuchungsgebiet selten, aber sehr viel häufiger bei den kollektivierenden Namen.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Espe: IN DER ESPE (Höchst i. Odw.)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/171875_in-der-espe> (aufgerufen am 05.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/171875