Bohr-Grabe: Bohr-Grabe

Historischer Beleg aus Höchst i. Odw.  
Gemeinde
Höchst i. Odw.
Landkreis
Odenwaldkreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Bohr-Grabe

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1767

Quelle

Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 2.

Weitere Belege

Deutungen

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Bohr

In Verbindung mit dem GT -berg wohl zu ahd. mhd. bor st. M. ‚Gipfel, Anhöhe‘. In den übrigen Fällen (Bohracker, Bohrgraben, Borstein) liegt vermutlich eher eine sonst in rheinischen FlN häufiger bezeugte Variante Bohr, Borr zu Born ‚Quellbrunnen‘ vor. Im Einzelfall kann Kürzung aus burg- vorkommen.

Böhr

Wohl zum FamN Böhr.

Grabe

Vermutlich zum FamN Grabe.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Bohr-Grabe: Bohr-Grabe (Höchst i. Odw.)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/171842_bohr-grabe> (aufgerufen am 04.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/171842