Bohr-Grabe: IM BOHRGRABEN [im bɔːəgrɑ̃ːvə]
Rezenter Beleg aus Höchst i. Odw.
Gemeinde
Höchst i. Odw. Landkreis
Odenwaldkreis Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteWeitere Belege
- 1767: Bohr-Grabe
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 2. - 1772: in den sogenannten bohrgraben [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 2., fol. 24' - 1772: in dem bohrgraben
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 2., fol. 34
Deutungen
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bohr
In Verbindung mit dem GT -berg wohl zu ahd. mhd. bor st. M. ‚Gipfel, Anhöhe‘. In den übrigen Fällen (Bohracker, Bohrgraben, Borstein) liegt vermutlich eher eine sonst in rheinischen FlN häufiger bezeugte Variante Bohr, Borr zu Born ‚Quellbrunnen‘ vor. Im Einzelfall kann Kürzung aus burg- vorkommen.
Böhr
Wohl zum FamN Böhr.
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bohr-Grabe: IM BOHRGRABEN (Höchst i. Odw.)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/171840_im-bohrgraben> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/171840