Pläne für Hanauer Kinderdorf werden konkreter

Ereignis

Was geschah

In Hanau nehmen die Pläne zur Errichtung des ersten Kinderdorfes in Hessen konkrete Formen an. Der „Verein Albert-Schweitzer-Kinderdorf Hessen e. V.“ erhält in den letzten Monaten rege Spendengelder und daher wird damit gerechnet, das im Jahr 1972 der Verein auf dem Gelände des Pedro-Jung Parks mit dem Bau von sechs Häusern für das Kinderdorf beginnen kann. Das Areal stellt die Stadt dem Verein hierfür zur Verfügung. Zur Umsetzung dieses Vorhabens wurde ein Kuratorium gebildet, dass sich aus dem Oberbürgermeister Herbert Dröse (1908–1979), Vertretern der Verwaltung, Kirchen Justiz, Gewerkschaften und der Wirtschaft zusammensetzt. Für die Finanzierung begann der Verein Miniaturhäuser gegen einen geringen Betrag zu verkaufen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam die Spendentätigkeit ins Rollen und die Stadt stellt dem Verein in den kommenden fünf Jahren zudem 500.000 DM zur Verfügung. Damit wird das Vorhaben „offiziell“. In dem Heim sollen 50 Waisen ein Zuhause finden. Insgesamt werden sich die Kosten auf 1,5 bis 2 Millionen DM belaufen. In Hanau hofft man daher, dass sich das Land Hessen an dem Projekt finanziell beteiligen wird.
(MB)

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Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Pläne für Hanauer Kinderdorf werden konkreter, 29. Dezember 1969“, in: Hessen im 19. und 20. Jahrhundert <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/hessen-im-19-und-20-jahrhundert/alle-eintraege/5078_plaene-fuer-hanauer-kinderdorf-werden-konkreter> (aufgerufen am 03.11.2026)

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