Antisemitische Hetzrede Roland Freislers in Fulda
Ereignis
Was geschah
Am 11. April 1924 hält der Kasseler Rechtsanwalt Roland Freisler (1893–1945) in Fulda eine Rede zum Thema „Klassenkampf und Rassenkampf“. Die Rede fällt in die Zeit des Wahlkampfes für die Wahlen zum Reichstag und den Kommunalwahlen in Kassel am 4. Mai 1924, bei denen Freisler als Kandidat für den Völkisch-sozialen Block antritt.
Freisler betont in seiner Rede, dass die Juden die „Hauptschuld“ daran hätten, dass es dem deutschen Volk nicht möglich gewesen sei „sich seiner Wesensart entsprechend frei zu entwickeln“. Er fordert die „Ausmerzung jüdischen Wesens mit den schärfsten Maßnahmen.“(OV/StF)
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Sachbegriffe
Nachweise
Literatur
- Seewald, Deutsch-Völkische Freiheitspartei in Fulda nach einem Bericht der Fuldaer Zeitung vom 12.4.1933
Weiterführende Informationen
- „Gefahr für den konfessionellen Frieden.“, Fuldaer Zeitung Nr. 88 vom 12.4.1924 (eingesehen am 1.6.2026)
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Quellen und Materialien
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Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Antisemitische Hetzrede Roland Freislers in Fulda, 11. April 1924“, in: Hessen im 19. und 20. Jahrhundert <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/hessen-im-19-und-20-jahrhundert/alle-eintraege/3290_antisemitische-hetzrede-roland-freislers-in-fulda> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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