Aufgebot des Volkssturms in Frankfurt

Ereignis

Was geschah

In Frankfurt am Main bewegt die Bildung des Volkssturms, wie in vielen anderen Städte „stark die Gemüter“ (Lerch). Es werden alle Männer der Geburtsjahrgänge 1884 bis 1928 (das heißt Männer im Alter von 16 bis 60 Jahren) aufgerufen. „Die Kleidung muss selbst gestellt werden! Braune Uniformen werden umgefärbt. Auch kräftige Schuhe oder Stiefel, Mäntel, Rucksäcke oder Brotbeutel, müssen selbst gestellt werden. Als Uniform wird eine weisse Armbinde mit dem Aufdruck ‚Volkssturm – Deutsche Wehrmacht‘ ausgegeben. Zum Anstecken gibt es 2 Sterne für den Gruppenführer 4 Sterne für den Zugführer, 6 Sterne für den Kompanieführer, und 8 Sterne für den Bataillonsführer. Jeder macht sich so seine Gedanken über diese Art von ‚Uniform‘“ (Lerch zum 23. Oktober).
Am 29. Oktober drängen sich am Morgen Männer der aufgebotenen Jahrgänge an den Ortsgruppenstellen der NSDAP, um sich in die Listen für den Volkssturm eintragen zu lassen. „Viele der Männer hatten bereits im Ersten Weltkrieg gedient. Manche Frankfurter aber meinten, dies wäre das letzte Aufgebot!“ (Lerch)
(OV)

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Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Aufgebot des Volkssturms in Frankfurt, 23.-29. Oktober 1944“, in: Hessen im 19. und 20. Jahrhundert <https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/hessen-im-19-und-20-jahrhundert/alle-eintraege/2824_aufgebot-des-volkssturms-in-frankfurt> (aufgerufen am 02.11.2026)

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