Mandelstein, Beer (1871) – Grebenstein

Grab Nr. 17  
19378F4F-88AF-441E-BC79-64A0466C0DEA
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Lageplan
PDF-Datei

Äußere Merkmale

Material und Größe

Sandstein, rot · 71 x 155 x 13 cm

Platzierung

stehend

Beschreibung

Sehr schlichter, gut erhaltener Grabstein mit oberem Abschluss, der dachförmig zugespitzt ist und seitlichen Überstand hat. Der Fuß verbreitert sich zu einem angedeuteten Sockel.

Sonstiges

Der Grabstein und seine Koordinaten wurden vermessen von Schülern der Heinrich-Grupe-Schule (Lehrer: Frau Anna Meise und Herr Andreas Salomon)

Inschrift

Sprache der Vorderseite

hebräisch

Sprache der Rückseite

deutsch

Text

(:Hebräische Inschrift)
פ״נ
איש תם וישר במעשיו
צדיק ועניו בעניניו
ה"ה באאר מאנדעלזטיין
נפטר יום ג כח חשון תרל"א ל"ק
ונקבר יום ה א' דר"ח כסלו בו
ת'נ'צ'ב'ה'

Vorderseite

(Übersetzung der hebräischen Inschrift:)
Hier ruht
[ein] aufrichtiger und ehrlicher Mann
gerecht und bescheiden in seinen Geschäften
jener Beer Mandelstein
verstorben Dienstag 28 Chschwan [5]632 nach kurzer Rechnung
begraben am Donnerstag 1. des Monatsanfangs Kislev
Seine Seele sei eingebunden im Bunde des Lebens

Ausführung

Eingetieft

Verstorbene

  1. Mandelstein, Beer
    Geburtstag
    9.9.1811
    Sterbetag
    13.11.1871
    Bestattungsdatum
    15.11.1871
    Geschlecht
    männlich
    Familienstand
    verwitwet
    Herkunftsort
    Grebenstein
    Wohnort
    Grebenstein
    Sterbeort
    Grebenstein
    Weitere Angaben
    Beer Mandelstein, unehelicher Sohn der taubstummen Vögelchen Mandelstein; Ehemann der Sara Mandelstein, geborene Katzenstein aus Helmendorf (Grab Nr. 36), Vater des Albert Mandelstein (Grabstein zerstört, gestorben 1934); Schwiegervater der Julie Mandelstein, geborene Blum aus Frielendorf (Grab Nr. 57) Angaben ergänzt durch HHStAW Abt. 365, Nr 377, Sterberegister der Juden aus Grebenstein, Laufzeit 1851- 1934; HStAM Best. 909 Nr. 3080, Standesamt Grebenstein Sterbenebenregister 1908 und 1934; HHStAM, Bestand 18, Nr. 2631, Tabellen über die allgemeinen Verhältnisse der Juden im Landkreis Hofgeismar 1823-1858, Jg. 1823 Tabelle A; HHStAW 365,378 Gräberverzeichnis des jüdischen Friedhofs auf dem Burgberge in Grebenstein, aufgenommen im November 1936 und März 1937 durch Baruch Wormser von Grebenstein

Nachweise

Bearbeitung

Dvora Nekrich (Übersetzung), Julia Drinnenberg

Nachnutzung

Rechtehinweise

Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Mandelstein, Beer (1871) – Grebenstein“, in: Jüdische Grabstätten <https://lagis.hessen.de/de/personen/juedische-grabstaetten/alle-eintraege/19681_mandelstein-beer-1871-grebenstein> (aufgerufen am 29.11.2025)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/juf/19681

Grebenstein-017_V_2Grebenstein-017_R