Mithobius, Burchardus

Mithobius, Burchardus
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Mythobius, Burchardus
Wirken
Werdegang
- Bakkalaureus in Rostock
- 1525 Magister in Erfurt
- 1. Hälfte 1531 Professor der Mathematik an der Universität Marburg
- 20.7.1535 nahm zum ersten Mal die Zergliederung eines menschlichen Kopfes vor („anatomia prima“)
- 11.11.1535 Promotion zum Doktor der Medizin in Marburg
- 1536 Rat und Leibarzt des Landgrafen Philipp von Hessen in Kassel (erneute Bestallung am 1.7.1558)
- 1539 Rat und Leibarzt des Herzogs Erich von Braunschweig in Münden, anschließend bei dessen Witwe Elisabeth und dem Sohn Erich des Jüngeren
- ab 1540 großer Anteil auf die Einführung der Reformation im Fürstentum Braunschweig-Calenberg
Studium
Studium an den Universitäten Hamburg, Rostock und Erfurt
Bakkalaureus an der Universität Rostock
1525 Magister an der Universität Erfurt
Akademische Qualifikation
- 11.11.1535 Promotion zum Dr. med. an der Universität Marburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mathematik / Professor / 1531-1536
Lebensorte
Neustadt am Rübenberge; Hamburg; Rostock; Erfurt; Marburg; Kassel; Hann. Münden
Familie
Vater
Mithobius, Hektor, Dr. med., Stadtphysikus in Hannover und Herzoglich Braunschweigischer Leibmedikus
Partner
Brook, Amalia, 1510–1589
Verwandte
Mithobius, Hektor <Sohn>, GND, * Marburg 20.12.1532, † Hannover 10.4.1607, Physikatsverwalter in Hannover
Nachweise
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 22, Leipzig 1885, S. 14 f. (Karl Janicke)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 634
- Hector Wilhelm Heinrich Mithoff, Mittheilungen über die Familie Mithoff bürgerlicher und geadelter Linie, Hannover 1881
- Gerhard Aumüller, Professor in Marburg und Leibarzt in Kassel? Lebensbilder hessischer Ärzte zur Zeit des Landgrafen Philipp [1504-1567] und die weitere Entwicklung der Medizin unter Landgraf Moritz [1572–1632], in: Irmtraut Sahmland, Kornelia Grundmann (Hrsg.): Perspektiven der Medizingeschichte Marburgs. Neue Studien und Kontexte (Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte, Bd. 162), Darmstadt, Marburg 2011, S. 11-46
- Strieder, Grundlage zu einer hessischen Gelehrten- und Schriftsteller-Geschichte, Bd. 9, Kassel 1794, S. 68-70
Bildquelle
„Burchardus Mithodius“ (Federzeichnung · 25,3 x 34,7 cm, beschnitten), in: Ferdinand Justi, Icones Professorum Marpurgensium. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg (Inventar-Nr. 28.176) / Foto: Bildarchiv Foto Marburg (Thomas Scheidt)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mithobius, Burchardus“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/9837_mithobius-burchardus> (aufgerufen am 16.04.2026)
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