Boerner, Klaus Erich

 
geboren
6.5.1915 Erfurt
gestorben
1943? Sowjetunion
Beruf
Schriftsteller, Buchhändler, Soldat
GND-Explorer
116224967

Andere Namen

Weitere Namen

Boerner, Klaus E.
Boerner, Klaus-Erich

Pseudonym(e)

Wiesner, Thomas@(Ich-Erzähler in der biographisch inspirierten Novelle „Ursula“).

Wirken

Werdegang

  • höhere Schulbildung zunächst am Gymnasium seiner Heimatstadt Erfurt
  • Wechsel an das Gymnasium von Rinteln an der Weser
  • spätestens 1933 letzter Wechsel an die „Alte Klosterschule“ im osthessischen Hersfeld@heute Bad Hersfeld
  • Als Hersfelder Primaner erlebte er eine Jugendliebe mit Luscha Werner und wurde vom Studienrat Dr. Waldemar Fischer in seinen schriftstellerischen Ansätzen gefördert
  • Ostern 1934 Reifeprüfung am Hersfelder Gymnasium
  • Danach nahm Boerner Abstand vom angestrebten Germanistikstudium und bewegte Luscha Werner dazu, mit ihm nach Leipzig auf die Buchhändlerakademie zu gehen
  • Herbst 1934-Frühjahr 1937: Lehre beim Verlag Köhler & Amelang in Leipzig; dort Trennung von der weit lebenslustigeren Luscha Werner
  • 1937 nach vollendeter Lehre erhielt Boerner bei seinem Verlag ein Lektorat
  • Herbst 1937: Boerner begann seinen Militärdienst beim Infanterie-Regiment 71 in Erfurt.
  • frühestens Mai 1940:Einsatz bei den Truppen in Frankreich
  • frühestens Juni 1941 Einsatz beim Feldzug gegen die Sowjetunion
  • 1942 zuletzt führten ihn die Kampfhandlungen nach Stalingrad an die Wolga
  • 25.12.1942: Boerner verbrachte Weihnachten im eingekesselten Stalingrad.
  • 31.1.1943: Boerner geriet in Stalingrad in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Seitdem wird er vermisst.
  • sein Todesjahr ist unbekannt, doch wird oft bereits 1943 angegeben
  • 1.8.1950: offizielle Todeserklärung vom Amtsgericht seiner Heimatstadt Erfurt

Netzwerk

Fischer, Waldemar <Lehrer>

Werke

  • Ursula (1933/34)
  • Das Septemberbüchlein (1935)
  • Ursula und der Heiligenbrunnen (1936)
  • Gefährtin meines Sommers (1938)
  • Das unwandelbare Herz (1939)
  • Von der dichterischen Welt (1941)
  • Die Wiesenorgel (1942)

Lebensorte

Erfurt; Rinteln; Hersfeld; Leipzig; Stalingrad

Familie

Vater

Boerner, N.N., Arzt

Partner

  • Werner, Luscha, Jugendliebe, Freundin Boerners seit etwa 1933, Trennung vor 1937 in Leipzig, Tochter eines Hersfelder Offiziers, 1937 Kennenlernen ihres späteren Mannes (Brauereidirektor) und Umzug in dessen Heimat Gießen, 1951 bereits vier Kinder
  • Poittner, Liselotte, Verlobte, Verlobung nach Trennung von Luscha Werner, Heirat durch frühen Tod Boerners unterbunden

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Boerner, Klaus Erich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/9610_boerner-klaus-erich> (aufgerufen am 10.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/9610